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US-Präsident Trump attackiert die sozialen Netzwerke

Donald John Trump, seit Januar 2017 der 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, befindet sich nun auch im gewaltigen Konflikt mit „Twitter“ – der Mikrobloggingdienst unterzog die "trumpschen" Kurznachrichten erstmalig einem Faktencheck, der nicht positiv ausfiel. Thema war die Unterstellung Trumps, dass Briefwahl einen Wahlbetrug begünstige.

Trump - vor seiner Präsidentschaft selbst Unternehmer (CEO des Mischkonzerns „Trump Organization“) und Entertainer (Reality-Show "The Apprentice" - 2004 bis 2015) – ist durch sein ausgeprägtes „Gezwitscher“ als mächtigster Mann der Welt selbst auch Informationsproduzent. Schier nicht zu steuern!

Nun signierte der demnächst 74-Jährige eine Anordnung, durch die soziale Netzwerke vermehrt in die Schranken gewiesen werden sollen, um – so die präsidiale Überzeugung – politischen Aktivismus und Zensur zu verhindern sowie Meinungsfreiheit und auch Demokratie zu sichern. In wie weit ein Twitter-Beitrag eines US-Präsidenten nicht politischer Aktivismus sein kann, das fragen sich die kritischen Betrachter.

Nachdenklich werden die Medien vor allen Dingen deshalb, wenn man bedenkt, welch enorme Finanzzuwendungen Trump selbst den sozialen Medien in seinem Wahlkampf zukommen ließ. Twitter ist sein Kommunikations-Tool schlechthin (80 Millionen Follower).

Entsprechende gesetzliche Formulierungen wurden durch das Oval Office aus dem Westflügel des „Weißen Hauses“ in Auftrag gegeben.

Dass Twitter es offenbar im Rahmen der Konfrontation mit dem „Leader of the free world“ sehr ernst meint, wird dadurch deutlich, dass ein weiterer „Tweet“ angegangen wurde – diesmal wird die Wortwahl von Trump im Rahmen der aktuellen Ausschreitungen in Minneapolis (Minnesota - Tod eines Schwarzen in Polizeigewahrsam) als gewaltverherrlichend verurteilt.

Wie folgt der Link zum Twitter-Beitrag von Trump

Da Trump und seine republikanische Regierung heftig für ihr Corona-Krisenmanagement (über 100000 Tote in den USA) kritisiert werden, liegt es auf der Hand, dass die Demokraten ob der Attacke auf die sozialen Netzwerke unterstellen, dass davon abgelenkt werden soll, da die anstehende Präsidentschaftswahl am 3. November 2020 im Fokus steht.

Die folgenden Persönlichkeiten können die Situation sehr kompetent beurteilen

Prof. Dr. Nouriel Roubini: ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Universität von New York und Experte für internationale Makroökonomie.

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Sandra Navidi: Eine exzellente Wirtschafts- und Finanzexpertin. Einem breiten Publikum ist Navidi als  Interview-Partnerin und Kommentatorin u.a. des Nachrichtensenders n-tv bekannt.

Mehr über Sandra Navidi

John Kornblum: Weltweit geachteter amerikanischer Diplomat. Er wurde am 21. Mai 1997 von Präsident Clinton zum US-Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland ernannt.

Mehr über John Kornblum

Dr. Christoph von Marschall: ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel”. 2017/2018 lebte der  promovierte Historiker wieder in der US-amerikanischen Hauptstadt – mit Zugang zum „Weißen Haus“ mit dem aktuellen US-Präsidenten Donald Trump.

Mehr über Dr. von Marschall

Prof. Joseph Stiglitz: Der zur Zeit bedeutendste, kreativste und einflussreichste Wirtschaftswissenschaftler, ehemaliger Chef-Ökonom der Weltbank,  Wirtschaftsnobelpreisträger 2001, Vorsitzender des Wirtschaftsberaterstabs unter US-Präsident B. Clinton.

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Rüdiger von Fritsch

Von 2014 bis 2019 deutscher Botschafter in Moskau, zuvor, von 2010 bis 2014, deutscher Botschafter in Warschau. Seit 2020 ist er Partner der Consultingagentur "Berlin Global Advisors".