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Dr. Josef Braml ist ein hoch geschätzter USA-Experte. Der promovierte Politikwissenschaftler schreibt preisgekrönte Bücher und verfasst Artikel in führenden deutschen Zeitungen sowie in internationalen Fachzeitschriften. Er wirkt als European Director der „Trilateral Commission" und bewegt er sich an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und internationaler Zusammenarbeit.
Er verdeutlicht - Amerika und die Welt: Warum wir die Psychologie der Macht verstehen müssen.
In seinem Buch „Die narzisstische Nation: Amerika, Europa und die Psychologie der Macht“ (erschienen beim Verlag C.H. Beck) geht er der Frage nach, warum die politische Krise der USA nicht allein mit ökonomischen Interessen, Machtpolitik oder parteipolitischer Polarisierung zu erklären ist. Wer Amerika heute verstehen will, muss auch die psychologischen Triebkräfte begreifen: Statusverlustängste, kollektive Kränkungen, Identitätskonflikte und narzisstische Selbstbilder.
Der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Donald Trump, ist dabei weniger Ursache als Symptom tieferliegender gesellschaftlicher Entwicklungen. Die USA ringen mit dem Verlust ihrer unangefochtenen Vormachtstellung, mit wachsender sozialer Ungleichheit, hoher Verschuldung und mit einem Selbstbild, das immer schwerer mit der Realität in Einklang zu bringen ist.
Gerade deshalb könnten die Zwischenwahlen 2026 zu einer Schicksals-Votierung für die amerikanische Demokratie werden – und damit auch für Europa. Denn die innere Krise Amerikas hat unmittelbare Folgen für unsere Sicherheit, Wirtschaft und geopolitische Handlungsfähigkeit.
Der Herr des Weißen Hauses wird durch die genannten „Midterms“ im Herbst in gewaltige Unruhe versetzt. Im Fokus steht die Mitglieder-Besetzung des Repräsentantenhauses der USA für den 120. Kongress. Datiert ist das Geschehen für den 3. November 2026, parallel mit der Neufindung des US-Senats der Vereinigten Staaten.
Europa muss sich auf eine weniger verlässliche Schutzmacht einstellen und zugleich lernen, seine Interessen und Werte in einer Welt konkurrierender Großmächte selbstbewusster zu vertreten.
Dr. Braml spricht in seinem neuen Buch weiter darüber: Die Welt taumelt am Rand einer neuen Konfrontation. Großmächte plustern sich auf, weil sie insgeheim verunsichert sind. Und in den USA treibt Donald Trump die Demokratie an den Abgrund: Institutionen brechen, Macht konzentriert sich, alte Gewissheiten lösen sich auf.
Dr. Braml liefert einen fesselnden Blick auf eine Weltordnung, die kurz davor ist zu kippen – mit unabsehbaren Folgen für die Freiheit. Dieses Buch zeigt, wie Hybris, Angst und Machtkonzentration die Welt in eine gefährliche neue Ära führen. Im Mittelpunkt steht die zweite Amtszeit von Donald Trump: ein politisches Projekt radikaler Machtbündelung, das die amerikanische Demokratie an den Rand eines autoritären Systems führt. Mit analytischer Schärfe und politpsychologischem Tiefgang beschreibt dieses Buch, wie die USA im Jubiläumsjahr ihrer Gründung um ihre demokratische Zukunft ringen – und welche Folgen dies für Europa und die gesamte freie Welt hat.
Seit Jahrzehnten analysiert Dr. Braml die Ursachen und Folgen politischer Machtverschiebungen in den Vereinigten Staaten sowie deren Auswirkungen auf Europa und die internationale Ordnung. Seine Analysen erscheinen regelmäßig in führenden Medien; zudem ist er ein ausgewiesener Keynote-Speaker und gefragter Gesprächspartner in Rundfunk, Fernsehen und auf internationalen Konferenzen.
Interessant ist diesbezüglich der folgende Link zu einer Vorlesung in Fulda.
In seinem neuen Werk verbindet Dr. Braml politische Analyse, historische Einordnung und psychologische Perspektiven zu einer zugespitzten Diagnose der amerikanischen Gegenwart. Das Buch zeigt, wie kulturelle und politische Dynamiken in den USA weit über Amerika hinaus wirken - und warum Europas Zukunft enger mit den Entwicklungen jenseits des Atlantiks verbunden bleibt, als vielen bewusst ist.
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