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Wolfgang Grupp gibt Ende 2023 die TRIGEMA-Leitung ab

Wolfgang Grupp ist einer der interessantesten deutschen Unternehmer, ein Verteidiger des deutschen Arbeitsplatzes. Wie zu erwarten, Ende 2023 wird er die Leitung des Unternehmens TRIGEMA abgeben, das wurde jetzt auch so durch den Hersteller von Sport- und Freizeitkleidung aus Burladingen, der Kleinstadt im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg, bestätigt. Unter seiner Führung hat TRIGEMA in den vergangenen Jahrzehnten weder kurzgearbeitet noch Mitarbeiter aus Arbeitsmangel entlassen. Das Unternehmen garantiert den Kindern aller Mitarbeiter einen Job nach deren Schulabgang. Grupp erhielt 2019 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.

TRIGEMA ist ein Familienbetrieb alten Schlages, bei dem traditionelle Werte wie Rücksicht, Fleiß und Zusammenhalt noch Platz haben. Der Textilhersteller kann in Burladingen auf eine über 80-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Von den knapp 6.000 Bewohnern kennt jedes Kind den Weg zum größten Arbeitgeber, etwa 1.200 Mitarbeiter aus der Region sind dort beschäftigt. TRIGEMA führte den Ort aus der Ära der Landwirtschaft in die Neuzeit.
Nun übergibt Wolfgang Grupp, alleiniger Geschäftsführer, Inhaber und als eingetragener Kaufmann mit seinem Vermögen für das Unternehmen persönlich haftend, nach fünf Jahrzehnten das Ruder an seine Kinder: Tochter Bonita wird Mitglied der Geschäftsführung und Sohn Wolfgang Grupp Junior ab dem 1. Januar persönlich haftender Gesellschafter und Geschäftsführer. Beide sind schon seit 2013 und 2014 Wirkende im Familienunternehmen.

Medial ist das natürlich ein überragendes Thema, N-TV.DE spricht über den Rückzug eines „der profiliertesten und schillerndsten deutschen Mittelständler“ und findet damit eine sehr treffende Formulierung. Das Unternehmen findet nun unter der Firmierung Trigema W. Grupp KG eine Fortführung.

Auch für andere Medien war, ist und bleibt Wolfgang Grupp eine hoch interessante Persönlichkeit, so für T-ONLINE.DE („Trigema-Chef gibt Geschäftsführung ab“), für CAPITAL.DE („Die provokantesten Sprüche von Wolfgang Grupp“), für MERKUR.DE („Nach mehr als 50 Jahren: Trigema-Chef Wolfgang Grupp gibt Firmenführung ab“), für die WirtschaftsWoche (WIWO.DE - „Wolfgang Grupp tritt ab“), für SWRFERNSEHEN.DE („Wolfgang Grupp hält nichts von Homeoffice“), für KARRIREFUEHRER.DE („Interview mit Wolfgang Grupp“), für die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ.DE - „Trigema-Chef Wolfgang Grupp tritt zurück: Wer das Erfolgsunternehmen übernimmt“), für ECHO24.DE („Trigema-Chef Wolfgang Grupp übergibt Geschäftsführung an Kinder“), für FASHIONUNITED.DE („Trigema-Chef Grupp übergibt Firmenführung an Tochter und Sohn“), für MANAGER-MAGAZIN.DE („Trigema-Chef Grupp übergibt Führung an die Kinder“) oder für die Südwestpresse (SWP.DE - „Was der Trigema-Chef gegen Burnout empfiehlt“).

„Wir sitzen alle in einem Boot“, ist die Botschaft des Pragmatikers. Sein Schreibtisch steht bis Ende des Jahres 2023 am Kopf eines Großraumbüros. Er will für seine Mitarbeiter ansprechbar sein. „Ich brauche sie und manchmal brauchen sie auch mich.“

Er ist ein Verfechter von Werten wie Respekt, Anstand, Disziplin und Verantwortung und steht auf dem Standpunkt, dass Manager persönlich für ihre Entscheidungen haften sollten. 2005 erhielt er Cicero-Rednerpreis in der Kategorie Wirtschaft für sein rhetorisches Engagement für Deutschland. Mit seiner Stiftung unterstützt er in Not geratene Mitarbeiter und Burladinger Bürger.

Mehr über Wolfgang Grupp


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Rüdiger von Fritsch

Von 2014 bis 2019 deutscher Botschafter in Moskau, zuvor, von 2010 bis 2014, deutscher Botschafter in Warschau. Seit 2020 ist er Partner der Consultingagentur "Berlin Global Advisors".