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Prof. Fratzscher sieht nach Verstaatlichung von Uniper keine Grundlage mehr für Gasumlage

Der sich in mächtigen wirtschaftlichen Turblenzen befindliche börsenorientierte Energiekonzern Uniper SE, ein in Düsseldorf ansässiger Gas-Großhändler und Versorger von über 100 Stadtwerken, wird verstaatlicht, der Bund wird Mehrheitsaktionär der Gesellschaft, die 2016 ins Leben gerufen wurde (Abspaltung konventioneller Stromerzeugung aus Kohle, Gas, Wasserkraft sowie des globalen Energiehandels von der E.ON), es soll zu einer Kapitalerhöhung von acht Milliarden Euro kommen. Ein Prozedere, das 12 Wochen oder mehr dauern wird. Seit März 2020 ist der finnische Energiekonzern "Fortum" Mehrheitseigner von Uniper.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will die avisierte Gasumlage trotzdem realisieren, von der auch Uniper profitiert.

Prof. Marcel Fratzscher, seit dem 1. Februar 2013 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), verdeutlicht im n-tv-Interview, dass die Gasumlage nun keine ökonomische Grundlage mehr habe.

Das Interview

Kriegs-Aggressor Russland liefert der Bundesrepublik kein Gas mehr, Uniper kauft teuer auf dem Gasmarkt, was den wirtschaftlichen Zustand des Unternehmens erschüttert. Kunden sollen durch die Gasumlage (2,4 Cent pro Kilowattstunde) Konzern-Verluste mit ausgleichen – geltend ab dem 1. Oktober. Ein Tool, das verhindern soll, dass öffentliche Haushalte plötzlich mit Summen konfrontiert sind, die nicht mit der Schuldenbremse kompatibel wären.

Nun wird durch das FDP-geführte Bundesfinanzministerium finanzverfassungsrechtlich geprüft, ob durch den neuen Status von Uniper als Staatsunternehmen die Gasumlage entfallen muss.

Vermeldet wurde auch, dass deutsche Gasspeicher zu mehr als 90 Prozent gefüllt sind.

Prof. Fratzscher lehrt Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist Mitglied des Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft und einer der führenden deutschsprachigen Ökonomen bezüglich Forschungspublikationen. Das DIW zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten und Denkfabriken in Europa.

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