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Marcel Fratzscher | Redner & Perspektiven - Die internationale Redneragentur
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Marcel Fratzscher

Mögliche Themen:

  • Wirtschaft
  • Finanzen
  • Europa
  • Globalisierung
  • Standort Deutschhland

Veröffentlichungen:

  • Verteilungskampf: Warum Deutschland immer ungleicher wird (2016)
  • Die Deutschland-Illusion: Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen (2014)
  • Macroprudential policy and central bank communication (2010)
  • Contagion and the global equity market collapse of the 2007-09 financial crisis (2010)
  • Asset Prices, News Shocks and the Current Account (2010)
  • IMF Surveillance and Financial Markets – A Political Economy Analysis (2009)

Prof. Marcel Fratzscher

Präsident Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
Marcel Fratzscher

Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D., ist seit dem 1. Februar 2013 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), lehrt Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist Mitglied des Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft und einer der führenden deutschsprachigen Ökonomen bezüglich Forschungspublikationen. Das DIW zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten und Denkfabriken in Europa.

Prof. Fratzschers inhaltliche Arbeit fokussiert sich auf Themen der Makroökonomie, monetären Ökonomie und Finanzwissenschaft. Er gilt als moderner, empirischer Ökonom, dessen Forschung vorurteilsfrei, anwendungsorientiert und konkret ist. Auch vor politisch heiklen Themen scheut sich Prof. Fratzscher nicht. Er erhielt 2007 den Kiel Institute Excellence Award in Global Economic Affairs und den CEPR Prize for the Best Central Bank Research Paper.

2001 bis 2012 war Prof. Fratzscher für die Europäische Zentralbank (EZB) tätig, zuletzt als Leiter der Abteilung International Policy Analysis, wo er für die Formulierung von Politikpositionen in den Bereichen der globalen Wirtschafts- und Finanzpolitik und die internationale Finanzmarktarchitektur verantwortlich war. Während der Asienkrise 1997 bis 1998 arbeitete er als Makroökonom beim Harvard Institute for International Development (HIID) in Jakarta, Indonesien. Als Berater unterstützte er die indonesische Regierung in Fragen der Wirtschaftspolitik während der Finanzkrise. Zudem arbeitete Prof. Fratzscher 2000 bis 2001 beim Peterson Institute for International Economics in Washington D.C. (USA) und 1996 bei der Weltbank. Zuvor war er zudem für kürzere Perioden tätig bei Mwaniki Associates in Kenia und der Asian Development Bank in den Philippinen.

Prof. Fratzscher ist Europäer und Deutscher. Er studierte an der Kieler Universität Ökonomie (1992 Vordiplom). Im Anschluss führte er sein Studium an der University of Oxford fort und erhielt hier 1994 den Titel B.A. in Philosophy, Politics and Economics (PPE). Der Master of Public Policy folgte 1996 an der Harvard University (JF Kennedy School of Government) in Cambridge (USA). Am European University Institute (Florenz) erlangte er den akademischen Grad Ph.D. im Bereich Volkswirtschaftslehre.

Prof. Fratzscher räumt auf mit dem Irrglauben, Deutschland käme ohne Europa besser zurecht. Deutschland sieht sich als Hort der Stabilität in einem unsicheren Europa. Doch das schöne Bild trügt. Prof. Fratzscher legt den Finger in die Wunde und benennt die wesentlichen Defizite, die für unsere Zukunft gefährlich werden können. Und er zeigt einen Weg auf, wie Deutschland und Europa die Weichen für die Zukunft richtig stellen.

Prof. Fratzscher führt aus: „Wohlstand für alle" – das ist seit Ludwig Erhard das Credo der deutschen Politik. Doch Deutschland ist an seinem Ideal gescheitert: In unserer Marktwirtschaft wird mit gezinkten Karten gespielt. In kaum einem Industrieland herrscht eine so hohe Ungleichheit – in Bezug auf Einkommen, Vermögen und Chancen. Investitionen sinken, Abhängigkeit vom Staat nimmt zu, soziale Teilhabe nimmt ab, Verteilungskampf wird härter. Verantwortlich dafür ist primär die hohe Chancenungleichheit, die Menschen davon abhält, ihre Fähigkeiten zu entwickeln. Prof. Fratzscher zeigt, wie die Politik die Chance der Zuwanderungswelle nutzen kann und was sie tun muss, um die Spaltung der Gesellschaft abzuwenden.

Mögliche Themen:

  • Wirtschaft
  • Finanzen
  • Europa
  • Globalisierung
  • Standort Deutschhland

Veröffentlichungen:

  • Verteilungskampf: Warum Deutschland immer ungleicher wird (2016)
  • Die Deutschland-Illusion: Warum wir unsere Wirtschaft überschätzen und Europa brauchen (2014)
  • Macroprudential policy and central bank communication (2010)
  • Contagion and the global equity market collapse of the 2007-09 financial crisis (2010)
  • Asset Prices, News Shocks and the Current Account (2010)
  • IMF Surveillance and Financial Markets – A Political Economy Analysis (2009)