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Dr. KT zu Guttenberg erläutert sieben Erkenntnisse über den Waffenstillstand zwischen Iran und den USA - wer gewinnt, wer verliert, wie verhält sich Israel?

Dr. KT zu Guttenberg ist einer der bekanntesten europäischen Politiker, ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie und Verteidigungsminister. Mittlerweile wirkt er als Unternehmer, Unternehmensberater, als „Distinguished Statesman“ (Non Resident) am Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington und fördert den transatlantischen Dialog zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Themen.

Dr. zu Guttenberg merkt an, „was Irans Chefunterhändler Mohammad Bagher Ghalibaf und US-Vizepräsident JD Vance schließlich unterzeichneten, könnte immerhin den Anfang eines Friedensprozesses markieren.“

Verbunden mit etlichen Aspekten, die noch nach Klärung verlangen, das sind „mehrere ungelöste Konfliktlinien.“

In seinem NEWSLETTER erläutert Dr. zu Guttenberg Hintergründe, „warum Iran strategisch gestärkt aus dem Konflikt hervorgehen dürfte“, außerdem, warum die Spekulation von Donald Trump, 47. Präsident der USA, „nicht aufging“. Schließlich auch, was wirklich getauscht wurde – „Energie gegen Zeit, nicht Uran gegen Sicherheit.“ Und nicht zu vergessen, „wie sich Israel verhalten könnte.“

Dr. zu Guttenberg fasst die Lage zusammen als einen „wackligen Waffenstillstand.“ Die Situation muss nicht nur „operativ-militärisch“ beurteilt werden, sondern auch „strategisch-politisch“ sowie „innenpolitisch-wirtschaftlich“.

Seine Bilanzierung macht Dr. zu Guttenberg an den folgenden sieben Erkenntnissen fest:

1.) „Der eigentliche Tauschhandel war Energie gegen Zeit, nicht Uran gegen Sicherheit“.

2.) „Geographie schlägt Vertragstext – und Teheran weiß es“.

3.) „Ein Beteiligter steht an der Seitenlinie“.

4.) „Der Libanon ist der Lackmustest“.

5.) „Das gefährlichste Vakuum ist nicht rein militärisch“.

6.) „Das ganze Abkommen ruht auf einer einzigen, unwahrscheinlichen Wette – Geld gegen Verzicht“.

7.) Die teuerste verlorene Ressource steht in keinem Absatz – sie heißt Verlässlichkeit“.

Betont werden „VERFÜHRERISCHE FEHLKALKULATIONEN“ im Weißen Haus, in der iranischen Hauptstadt Teheran sowie in Europa.

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Rüdiger von Fritsch

Von 2014 bis 2019 deutscher Botschafter in Moskau, zuvor, von 2010 bis 2014, deutscher Botschafter in Warschau. Seit 2020 ist er Partner der Consultingagentur "Berlin Global Advisors".