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Das Schelling-Projekt: Bericht

Eine in die Jahre gekommene Fünferbande, drei Männer, zwei Frauen, stellt bei einer Bonner Institution den Antrag auf Förderung des Projekts "Zwischen Biologie und Humanwissenschaften: Zum Problem der Entfaltung luxurierender weiblicher Sexualität auf dem Weg von den Hominiden-Weibchen zu den Homo-sapiens-Frauen aus evolutionstheoretischer Sicht mit ständiger Rücksicht auf die Naturphilosophie des Deutschen Idealismus".

Prof. Dr. Peter Sloterdijk skizziert das Unternehmen in Form eines klassischen Briefes, worauf die Mitstreiter per E-Mail antworten und auf diese Weise einen regen Austausch untereinander von mehr oder weniger intimen Überzeugungen und Geständnissen in Gang setzen. (Man begegnet sich persönlich nur kurz in Bonn und Karlsruhe nach dem erwartbaren Ablehnungsbescheid, und dabei kommt es zu unerwarteten Gemengelagen).
Die (kulturellen und erotischen) Abenteuer der angeblich nur auf das Projekt konzentrierten Runde präsentieren sich als subjektiv gefärbte Erzählungen, die geprägt sind durch die (intimen) Lehrjahre der Zeit nach 1968: Geschichte und persönliche Erfahrungen sind eng miteinander verwoben. So genießt der Leser, da alle Beteiligten sich zur Selbstentblößung auf allen menschlichen Gebieten verpflichten, den erotischen Roman mit den Sloterdijkschen überraschenden Pointen und Übertreibungen. Durch die Erzählweise folgt eine erotische Geschichte auf die nächste: Ironie und Direktheit gehen bei dem philosophierenden Schriftsteller und literarischen Philosophen Peter Sloterdijk eine Liaison ein.

Prof. Dr. Sloterdijk zählt zu den bedeutendsten Philosophen unserer Zeit.  Dazu ist er Fernsehmoderator, Kulturwissenschaftler und Essayist. Fernsehpublikum ist Prof. Sloterdijk auch als durch die Sendung „Das Philosophische Quartett“ bekannt, die er zusammen mit Rüdiger Safranski 2002 bis 2012 moderierte.

Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Prof. Sloterdijk im Ashram von Bhawan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Er beschreibt die Umstimmungserfahrung, die er dort erlebt hat, als eine „irreversible“, ohne die seine Schriftstellerei nicht zu denken wäre.

Prof. Sloterdijk veröffentlichte  zahlreiche Arbeiten zu Fragen der Zeitdiagnostik, Kultur- und Religionsphilosophie, Kunsttheorie, Psychologie und Wirtschaftsphilosophie. 1988 wurde Prof. Sloterdijk Gastdozent am Lehrstuhl für Poetik der Johann Wolfgang von Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Nach Lehraufträgen in Paris, Wien und New York hat er seit 1992 einen Lehrstuhl für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe inne. 2001 übernahm Prof. Sloterdijk weitere akademische Ämter: innerhalb der neugeschaffenen Abteilung für Kunst- und Kulturstudien trat er an der Universität Wien eine Vertragsprofessur für Kulturphilosophie und Medientheorie an. Zudem wurde er 2001 Rektor der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe.

Prof. Sloterdijk – er gilt als brillanter Stilist, er liebt die Provokation, ein Performer - wurde mit zahlreichen wichtigen Preisen ausgezeichnet.

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