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Sigmar Gabriel kritisiert die Behandlung von WM-Gastgeber Katar

Am 20. November startet die 22. Fußball-Weltmeisterschaft, am 18. Dezember findet im Ausrichterland Katar das Finale statt, der Gastgeber eröffnet das skurril-bedenkliche und sehr umstrittene Happening gegen Ecuador, die Vorwürfe an die Staats-Verantwortlichen und die Spitze der FIFA - Korruption, Verletzung der Menschenrechte – bleiben hoch aktuell.

Die australische Nationalmannschaft, die „Socceroos", bezog Stellung.

Sigmar Gabriel, ehemals deutscher Bundesminister für Wirtschaft und Energie (2013 – 2017) sowie bis zum 14. März 2018 Bundesminister des Auswärtigen, bezieht auch deutlich Position, in dem er feststellt: „Kritik nutzt Reformgegnern" im vorderasiatischen, seit 1971 unabhängigen Emirat mit ca. 2,7 Millionen Einwohnern (davon ca. 10 % echte Staatsangehörige, der Mehrheit der weiteren 90 % sind Arbeitsmigranten).

Der streitbare Frontmann war auch Stellvertreter der Bundeskanzlerin (Vizekanzler – seit Dezember 2013), 2009 - 2017 SPD-Vorsitzender, 1999 - 2003 Ministerpräsident Niedersachsens, 2005 - 2009 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, 2005 bis 1. November 2019 Abgeordneter des Deutschen Bundestages. Er íst Politikberater und Publizist.

Im Zuge der Kritik an Katar stellt er „Arroganz" fest – alles via Tweet als bewusste Provokation, provoziert durch „Überheblichkeit“, die er konstatiert.

Stellungennahmen von Gabriel lassen die Medien immer gewaltig reagieren, das ist auch jetzt nicht anders.

Der Focus dokumentiert mit der Überschrift „Nach heftiger Kritik an Katar-Tweets legt Gabriel nach“ - die Berliner Morgenpost mit der Schlagzeile „Sigmar Gabriel: Überheblichkeit gegenüber Katar ärgert mich“ – der Kölner Stadtanzeiger titelt „Deutsche Arroganz zum Ko…, Ex-Vizekanzler Gabriel irritiert mit Aussagen zu Katar“ – die Rheinische Post wählt folgende Formulierung: „Gabriel wirft Deutschland Arroganz gegenüber Katar vor – und erntet scharfe Kritik“ – t-online hat folgende Schlagzeile: „Gabriel wettert gegen deutsche Kritik an Katar“.

Medialer Vorreiter war der Stern: „Ich sehe, was sich alles zum Besseren getan hat" – Sigmar Gabriel verteidigt Katar-Tweet“

Gabriel, einer der prägendsten Politiker der letzten Dekaden, arbeitete journalistisch für „Handelsblatt“, „Tagesspiegel“, „Zeit“, war Gastdozent an der Harvard University (2018) sowie Lehrbeauftragter an der Rheinischen Friedrich- Wilhelms-Universität (Bonn, 2018). Ais Außenminister wirkte er, als Gewissheiten schwankten und Konflikte zunahmen. International verkörpert er mit Leidenschaft Werte sozialer Demokratie. Außenpolitik in der Ära des US-Präsidenten Donald Trump, Europas Zukunft angesichts des Brexits, rechtsautoritäre Bewegungen innerhalb und außerhalb Europas, Flüchtlingskrise und Migration, Handelskonflikte mit den USA und China, der Westen in der Defensive - ein heikles politisches Feld.

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Rüdiger von Fritsch

Von 2014 bis 2019 deutscher Botschafter in Moskau, zuvor, von 2010 bis 2014, deutscher Botschafter in Warschau. Seit 2020 ist er Partner der Consultingagentur "Berlin Global Advisors".