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Joschka Fischer im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung über den Ukraine-Krieg, den Nahost-Konflikt und die AFD

Joschka Fischer gilt als einer der beliebtesten und weltweit angesehensten deutschen Politiker. 1998 wurde er Bundesminister für Auswärtiges und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland. Damit verhalf Fischer seiner Partei Bündnis 90/ Die Grünen zu mehr politischen Einfluss auf Bundes- und Europaebene. Nach der Bundestagswahl 2005 endete seine Amtszeit. Von 2006 bis 2007 lehrte er an der Woodrow Wilson School für Internationale Angelegenheiten der Princeton Universität, USA.

Im ausführlichen Gespräch mit der NEUEN ZÜRCHER ZEITUNG thematisiert er die Unterstützung der Ukraine gegen den Aggressor Russland, auch zur neuen gesellschaftlichen Eruption gegen die AFD und deren Bedrohungs-Potenzial nimmt er Stellung sowie auch zu den höchst beängstigenden Entwicklungen im Nahen Osten.

Über den Aspekt AFD:

„Ich will es nicht darauf ankommen lassen, dass eine Nachfolgepartei der Nazis wieder die Gelegenheit bekommt. Stellen Sie sich vor, diese Diskussion in Potsdam: Ausweisungen von Millionen von Menschen. Unter anderem auch von deutschen Staatsangehörigen. Das ist doch alles nicht von dieser Welt.“

Medial auch abgedeckt durch die WELT („Vorwurf der Volksverhetzung – AfD-Politiker Höcke muss vor Gericht“), durch die TAGESCHAU („Verfassungsschutzbericht 2022 AfD scheitert mit Eilantrag“).

Und zum Stichwort Ukraine:

„Wir sind in Europa zurück in einer Situation der Rivalität zwischen den Grossmächten. Das ist eine sehr instabile Situation. Die Uhren der Geschichte wurden weit zurückgestellt.“

Medial auch abgedeckt durch das ZDF („Aktuelles zum Krieg in der Ukraine“), durch die TAGESCHAU („Krieg gegen die Ukraine ++ Politiker besorgt wegen ausbleibender US-Hilfe ++“), durch die ZEIT („SPD und CDU werten US-Blockade bei Ukraine-Hilfen als Warnsignal“), durch den MDR („Kriegsgegner Nadeschdin nicht zu russischer Präsidentschaftswahl zugelassen“).

Und über den Nahostkonflikt:

„Als am 7. Oktober, also beim Überfall der Hamas auf Israel, klarwurde, mit welcher Brutalität am helllichten Tage die Hamas die Verbrechen beging, war mir klar, dass das kein Zufall war. Es sollte vielmehr ein psychologischer Schock ausgelöst werden, nämlich die Erinnerung an die Shoah, an die Pogrome. Bei der israelischen Bevölkerung wurde ein Gefühl der Schutz- und Wehrlosigkeit erzeugt. Diese Psychologie traue ich der Hamas allein nicht zu.“

Medial auch abgedeckt durch die STUTTGARTER NACHRICHTEN („UN-Chef Guterres warnt Israel vor Militäroffensive im Süden Gazas“), durch die JUNGE WELT („Kein Ort mehr sicher“), durch den SPIEGEL („Leid von Zivilisten im Gazastreifen US-Außenminister Blinken verschärft Ton gegenüber Israel“).

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Martin Wezowski

Chief Futurist bei SAP. Er ist verantwortlich für die langfristige Innovationsvision der SAP als Grundlage für die Vorausschau und Innovationsstrategie des Unternehmens. Seine Aufgabe ist es, "zu wissen und zu zeigen, was für SAP und die Zukunft der Arbeit als Nächstes ansteht". Genauer gesagt, entwickelt er zukünftige Software- und Plattformkonzepte, Erzählungen und Ausblicke, definiert und betreibt Innovationsrahmen, um SAP und das umfangreiche Ökosystem des Unternehmens auf die Zukunft vorzubereiten.