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Joachim Gaucks aktuelles Buch: „Erschütterungen. Was unsere Demokratie von außen und innen bedroht" - Weckruf des Altbundespräsidenten

Der russische Überfall auf die Ukraine bedroht unsere liberale Demokratie in einem Moment, in dem sie zugleich auch von innen unter Druck steht. Wie ist es dazu gekommen? Der ehemalige Bundespräsident Dr. h.c. mult. Joachim Gauck (18. März 2012 bis 18. März 2017) geht in seinem aktuellen Buch „Erschütterungen. Was unsere Demokratie von außen und innen bedroht" (Siedler Verlag) gemeinsam mit seiner Co-Autorin Helga Hirsch (freiberufliche Publizistin, war u.a. Korrespondentin der Wochenzeitung DIE ZEIT in Warschau) der Frage nach, weshalb das Vertrauen vieler Bürger in unsere liberale Demokratie erschüttert ist.

Gauck, der erste parteilose Bundespräsident, emphatisch, gefühlvoll, mahnend mit politischem Gespür und politischer Klarheit. fragt: Was bedroht unsere Demokratie von innen heraus? Welche Rolle spielen autoritäre und libertäre Dispositionen in Krisenzeiten? Wie viel Einwanderung verträgt eine Demokratie?

So auch dokumentiert in der ARD-Mediathek (Option 1 sowie Option 2) und auch beim ZDF.

Die Welt am Sonntag stellt klar, das Buch „erklärt besser als ganze Regalmeter einschlägiger Fachliteratur, wie unsere Demokratie von außen und innen bedroht ist. Gauck besticht durch seinen gesunden Menschenverstand, er weist autoritäre und libertäre Positionen in die Schranken.“

Auch die Leipziger Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung sowie die Süddeutsche Zeitung beschäftigten sich ausführlich mit dem Gauck-Werk.

Zugleich lotet Gauck aus, warum wir heute vor den Scherben einer Ostpolitik stehen, die im Verhältnis zu Russland allzu lange nur auf die Prinzipien „Frieden vor Freiheit“ und „Wandel durch Handel“ gesetzt hat. Sehr eindrücklich und zum Teil auf persönliche Weise zeigt Gauck, wie in den letzten Jahren so manche Gewissheit über die Stabilität unserer Demokratie verloren ging – und wie es uns gelingen kann, auch in Zukunft unsere liberalen Freiheiten zu verteidigen und tatsächlich eine wehrhafte Demokratie zu werden.

Gauck wachte seit dem 2. Oktober 1990 für zwei Amtsperioden bis 2010 als erster Bundesbeauftragter für die Unterlagen des DDR-Staatssicherheitsdienstes über ein Erbe, das er selbst einmal als „besonders trübes Kapitel in der deutschen Geschichte" bezeichnete. Die Behörde trug umgangssprachlich seinen Namen.

Der evangelische Pfarrer ist Mitbegründer und Sprecher des „Neuen Forums", arbeitete als Vikar und Pastor, war Leiter der Kirchentagsarbeit in Mecklenburg. Er engagiert sich weiterhin für Wahrheit und Gerechtigkeit

Gauck war und ist ein unbequemer Mahner und Moralist, man kann ihn als gesamtdeutsche Instanz bezeichnen. Der Ehrenbürger Rostocks gilt als Mann von Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Prinzipientreue. Er verkörpert den Grundsatz der Menschlichkeit im Umgang miteinander und steht für demokratisch, rechtsstaatlich legitimierte Gerechtigkeit.

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Martin Wezowski

Chief Futurist bei SAP. Er ist verantwortlich für die langfristige Innovationsvision der SAP als Grundlage für die Vorausschau und Innovationsstrategie des Unternehmens. Seine Aufgabe ist es, "zu wissen und zu zeigen, was für SAP und die Zukunft der Arbeit als Nächstes ansteht". Genauer gesagt, entwickelt er zukünftige Software- und Plattformkonzepte, Erzählungen und Ausblicke, definiert und betreibt Innovationsrahmen, um SAP und das umfangreiche Ökosystem des Unternehmens auf die Zukunft vorzubereiten.