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Am Freitag, 15. August 2025, treffen sich Donald Trump, aktueller 47. Präsident der USA, und Wladimir Wladimirowitsch Putin, sein russisches Pendant im Amt des Präsidenten der Russischen Föderation, auf bilateraler Ebene. Der Kreml-Chef aus Moskau, mit Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs gesucht, mit diktatorischen Vollmachten, patriotisch, imperialistisch und militaristisch auftretend, der Herr des Weißen Hauses aus Washington D.C. mit tendenziell vergleichbaren Bewegründen - beide am Ruder der Geopolitik.
Gipfel-Tatort wird Alaska sein, größter (17,5 % der US-Gesamtfläche, mit der dünnsten Besiedelung, ca. 740.000 Einwohner) Bundesstaat der USA, über die Beringstraße, Meerenge zwischen Asien und Amerika, grenzend an Russland, 1867 durch das damalige Zarenreich für 7,2 Millionen US-Dollar an die USA verkauft. Es geht um den durch Russland gestarteten, dem Völkerrecht eklatant widersprechenden Krieg in der Ukraine, um einen möglichen Waffenstillstand, wobei sich Trump gerne als Friedensapostel sieht sowie passende, global verbreitete Bilder anstrebt. Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, der nachvollziehbar Sicherheitsgarantien möchte, wird wohl nicht vor Ort sein, wenn über seinen Kopf hinweg Entscheidungen anstehen. Zuschauer ist auch Europa, genau wie die restliche Welt. Ein echtes Machtspielchen, das vor allen Dingen Putin frohlocken lässt.
US-Expertin Sandra Navidi erklärt bei NTV, dass Alaska als Treffpunkt „die Krönung" ist.
Mögliche Gebiets-Abtretungen der Ukraine an Russland stehen im Raum, Trump würde es Deal nennen und im Hinterkopf auch den Friedensnobelpreis 2025 haben, für den er tatsächlich bereits vorgeschlagen wurde, sowie auch eine globale Neuordnung. Putin und Trump partnerschaftlich vereint!
Neben Sandra Navidi erläutert Prof. Thomas Jäger, Politikwissenschaftler und Professor für Internationale Politik und Außenpolitik an der Universität zu Köln, die Zusammenhänge transparent – auch bei NTV.
Jetzt Alaska, ehemals „Governors Island“ (Hafen New York), als Ronald Reagan, 1981 bis 1989 der 40. Präsident der Vereinigten Staaten, am 7. Dezember 1988 Michail Gorbatschow, damals Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU), empfing (Governors Island Summit) – lange ist es her. Putin streift das unkleidsame Mäntelchen internationaler Isolation ab, 2021 traf er sich im schweizerischen Genf mit Trump-Vorgänger Joe Biden.
Medial wird dieses weltpolitisch immens bedeutende Treffen natürlich umfassend abgedeckt – durch die MORGENPOST (Alaska-Gipfel: Trump rudert plötzlich zurück – kein Deal mit Putin?), durch die WELT (Vor Trump-Putin-Gipfel - „Es wird einen Gebietstausch geben“ – Trump setzt Selenskyi unter Druck), durch die TAGESSCHAU (Was das Völkerrecht zu Gebietsabtretungen sagt).