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Kolume von Anselm Bilgri

Die „Verzwergung der Deutschland AG“ titelte eine große deutsche Zeitung dieser Tage. Und tatsächlich: Große Unternehmen, die unsere Wirtschaft geprägt hatten und in der Vernetzung das Gesicht des ökonomischen Erfolgs der letzten siebzig Jahre darstellten, haben ihre Bedeutung massiv eingebüßt. Schaut man auf die Gründe, so sind sie sicher vielfältig. Aber einer sticht mir sofort in die Augen. Bankenwesen, Automobilindustrie, Immobilienwirtschaft, DAX-Unternehmen verschiedenster Branchen, alle zeichnet das Gleiche aus: mangelnde Unternehmensethik und daraus resultierend, enormer Vertrauensverlust in Kundschaft und Gesellschaft.

Das sagt Anselm Bilgri, Träger des Bundesverdienstkreuzes, spannt als ehemaliger Benediktinermönch, Seelsorger und Theologe den Bogen von der Philosophie und Religion zur Wirtschaft. Er stellt die Anforderung eines werteorientierten Lebens, einer werteorientierten Führungs- und Unternehmenskultur in den Kontext jahrhundertelanger Erfahrung.

Er führt weiter aus: Dauerhafter, nachhaltiger Erfolg besteht eben nicht nur in monetärem Gewinn, sondern vor allem in langfristigen Beziehungen. Diese garantieren das Fortbestehen auf dem Markt. Wenn diese Beziehungen durch Vertrauensverlust gestört oder beendet werden, dann droht das Schrumpfen, das euphemistisch noch als Minuswachstum verbrämt wird und schließlich das Verschwinden von der Bühne des wirtschaftlichen Geschehens. Ethik zu leben ist so schwierig, angesichts der dem Laster der Habgier zugeneigten Natur des Menschen und wäre so leicht, angesichts der Einfachheit der Rezepte.

Eines der einprägsamsten ist die Goldene Regel: Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu! Oder in der positiven Fassung: So wie du behandelt werden willst, so behandle auch die anderen. Der Mensch, d.h. konkret der Kunde, der Lieferant, der Mitarbeiter, der sich nicht betrogen fühlt, der wertgeschätzt wird, dem man achtsam als Partner auf Augenhöhe begegnet, der wird sein Vertrauens auch in die bare Münze der Geschäftsbeziehung umwechseln.

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