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Viviane Reding

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Dr. h.c. Viviane Reding

EU-Parlamentariern - Ex-Vizepräsidentin EU-Kommission
Viviane Reding

Dr. h.c. Viviane Reding ist eine luxemburgische Journalistin und Politikerin (CSV). Sie war Mitglied der Europäischen Kommission, wo sie als Vizepräsidentin seit dem 10. Februar 2010 für das Ressort Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft zuständig war. Zudem oblag ihr die öffentliche Kommunikation der Kommission. Nach den Europawahlen im Mai 2014 nahm Reding ihren Sitz im Europäischen Parlament ein.

Von der aktuellen, unruhigen Zeit lässt sich die Kommissarin des Jahres (2007 - Auszeichnung des „European Voice“) nicht beeindrucken: „Europa ist immer gestärkt aus Krisen hervor gegangen. Wenn alles gut läuft, ist der Appetit auf Veränderungen klein. Europa braucht oft einen Anstoß, damit es zu Reformen kommt." Sie legt sich fest, Solidarität bekommt man nicht zum Nulltarif, man muss sie sich verdienen.

Sie studierte bis 1978 Anthropologie an der Sorbonne in Paris. Nach ihrem Studium arbeitete sie bis 1999 als Journalistin für das „Luxemburger Wort“.

Bei den Europawahlen 1989 und 1994 wurde sie in das EU-Parlament gewählt, wo sie der christdemokratischen EVP-Fraktion angehörte und bis 1992 dem Petitionsausschuss vorsaß. Zudem war sie 1992 bis 1994 stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für soziale Angelegenheiten, Beschäftigung und Arbeitsumwelt sowie 1997 bis 1999 im Ausschuss für Grundfreiheiten und innere Angelegenheiten. Bei der Europawahl 1999 wurde sie noch ein drittes Mal in das Parlament gewählt, schied jedoch schon wenige Monate später im September 1999 aus, um Mitglied der EU-Kommission unter Romano Prodi zu werden. Dort war sie für das Ressort Bildung, Kultur, Jugend, Medien und Sport zuständig. Anschließend erhielt sie in der Kommission Barroso I das Ressort für Medien und Informationsgesellschaft (was heute als „Digitale Agenda“ bekannt ist), das sie 2004 bis 2010 ausübte.

Im Zusammenhang mit der griechischen Finanzkrise und der Euro-Krise kritisierte Reding 2011, dass die US-amerikanischen Ratingagenturen (Standard & Poor's, Fitch Ratings und Moody's) eine oligopolistische Macht einnähmen. Sie forderte, entweder diese Agenturen zu zerschlagen oder die Gründung zusätzlicher europäischer und asiatischer Agenturen zu fördern. Für sie steht fest: „So wichtig sollte man diese Spielerei nicht nehmen. Wenn ich sehe, wann diese Agenturen immer wieder ihre Ratings herausbringen. Man sollte der Politik doch eine Chance geben, ohne immer wieder destabilisierend einzugreifen. Ich würde mir mehr Ruhe wünschen."

In den vergangenen Jahren hat sie in der EU-Kommission daran gearbeitet, ein starkes Europa aufzubauen, das die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellt. „Ich freue mich darauf, in meiner Rolle als direkt gewähltes Mitglied des Europäischen Parlaments weiterhin im Dienste Europas und seiner Bürger tätig zu sein.“

Reding wurde vielfach ausgezeichnet - z.B. durch Ehrendoktorwürden der Universitäten Hu Chen Taiwan (2004), Genua (2004), Turin (2004), „Sacred Heart“ Luxemburg (USA, 2009) und Glasgow (2012), dem Kreuz Saint Georges der Generalität von Katalonien (1992), der Mérite européen in Gold (2001), der Robert Schuman Medaille (2004), dem Prinz von Asturien Preis für Internationale Zusammenarbeit (2004), der Gloria-Artis-Medaille für kulturelle Verdienste in Gold (2005), dem Officier dans l'ordre national de la Légion d'honneur (2005), dem Deutscher Mittelstandspreis (2007), dem BeNeLux-Europa Award (2010) und dem Aenne Burda Award (2014).

Mögliche Themen:

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Veröffentlichungen: