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Norbert Blüm | Redner & Perspektiven - Die internationale Redneragentur
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Norbert Blüm

Mögliche Themen:

  • Zukunft der Arbeit
  • Quo vadis Soziale Sicherung?

Veröffentlichungen:

  • Verändert die Welt, aber zerstört sie nicht. Einsichten eines linken Konservativen (2017)
  • Aufschrei! - Wider die erbarmungslose Geldgesellschaft (2016)
  • Einspruch Wider die Willkür an deutschen Gerichten (2014)
  • Streit über Gott. Ein Gespräch unter Gegnern (mit Peter Henkel - 2012)
  • Ehrliche Arbeit. Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier, 2011
  • Aus heiterem Himmel: Wie das Leben so spielt – Geschichten, 2007
  • Unverzagt und unverblümt. Menschliches und Allzumenschliches, 2002
  • Die Glücksmargerite - Geschichten zum Vorlesen, 1997
  • Sommerfrische - Regentage inclusive, 1995
  • Dann will ich’s mal probieren - Geschichten vom Lachen und Weinen, 1994
  • Politik als Balanceakt 1993
  • Jahre Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland, 1989
  • Die Arbeit geht weiter - zur Krise der Erwerbsgesellschaft, 1983
  • Werkstücke - Aufsätze, Reden, Essays 1967 bis 1980, 1980
  • Gewerkschaften zwischen Allmacht und Ohnmacht, 1979
  • Reform oder Reaktion - Wohin geht die CDU?, 1972
  • Johannes Albers in Christliche Demokraten der ersten Stunde 1965

Dr. Norbert Blüm

Ehemaliger Bundesarbeitsminister und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Buchautor
Norbert Blüm

Unkonventioneller Zeitgeistbeobachter, handfester Politiker, leidenschaftlicher Menschenfreund und überhaupt allem Guten und Schönen zugetan - all das ist Dr. Norbert Blüm, der auch als Kabarettist und Autor tätig ist. Von 1982 bis 1998 war er Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Auch wenn er 2002 aus dem Bundestag ausschied, das Recht, sich einzumischen, lässt er sich nicht nehmen – er will noch etwas bewegen.

1961 erhielt der gelernte Werkzeugmacher ein Stipendium von der VW Stiftung und studierte Philosphie, Germanistik, Geschichte, Theologie und Soziologie an der Universität Bonn (u.a. bei Joseph Ratzinger, dem Papst Benedikt XVI). Er promovierte 1967 in Philosophie. Bis 1957 war er als Handwerker bei der Adam Opel AG in Rüsselsheim.

1969 bis 2000 war er Mitglied des Bundesvorstandes der CDU. 1980 wurde er stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundesfraktion und ein Jahr später stellvertretender Bundesvorsitzender der CDU. Seit 1950 ist Blüm Mitglied der Partei. Er engagierte er sich vor allem in den Sozialausschüssen der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft, deren Hauptgeschäftsführer er 1968 bis 1975 und deren Bundesvorsitzender er 1977 bis 1987 war. 1972 bis 1981 und 1983 wurde Dr. Blüm Mitglied des Deutschen Bundestages. 1987 bis 1999 war er Vorsitzender des CDU-Landesverbandes NRW.

Von Oktober 1982 bis Oktober 1998 war Dr. Blüm Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Zu den wichtigsten Reformen seiner Amtszeit gehören: Beschäftigungsförderungsgesetz (1984), Neuregelung der Hinterbliebenenrente, Kindererziehungsjahr in der Rentenversicherung (1984), Gesetz zur Sicherung der Neutralität der Bundesanstalt für Arbeit bei Arbeitskämpfen, Gesundheitsreform (1988), Rentenreform (1992) und Pflegeversicherung (1994). In seiner Tätigkeit bezog er sich vor allem auf die Christliche Soziallehre. Diese „verteidigt das Privateigentum, aber in sozialer Bindung. Die christliche Soziallehre verbindet also individuelle mit sozialen Rechten und Pflichten.“

Dr. Blüm – ausgestattet mit großem rhetorischem Talent - wurde beispielhaft ausgezeichnet. 1990: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland - 2000: Münchhausen-Preis - 2001: Leipziger Menschenrechtspreis - 2003: Georg-Scheu-Plakette der Stadt Alzey - 2005: Winfried-Preis der Stadt Fulda - 2005: Großer Leopold-Kunschak-Preis - 2011: Oswald-von-Nell-Breuning-Preis der Stadt Trier.

Für ihn steht fest: Wer nur in Geldkategorien denkt, ist kein Unternehmer, sondern eher ein Unterlasser. Er lässt die Chancen ungenutzt, die sich daraus ergeben, dass der Mensch nicht ein ständig von Vorteilssuche getriebener Homo oeconomicus ist. Dr. Blüm ist Mitglied bei Amnesty International, Vorsitzender des Verwaltungsrates Kindernothilfe e.V., im Kuratorium der Jungen Presse NRW und der Hilfsorganisation Grünhelme, dazu auch im Vorstand des Vereins GesichtZeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V..

Seine Veröffentlichungen reichen von politischen Ein- und Ansichten über persönliche Geschichten bis zum Kinderbuch. Im Sommersemester 2010 übernahm er die Hemmerle-Professur am Lehrstuhl für Systematische Theologie der RWTH Aachen und hielt zwei Vorlesungen und ein Seminar. In seiner Vorlesung am 21. Juli 2010 - seinem 75. Geburtstag - dozierte er über eine große Idee im Tiefschlaf: die Christliche Soziallehre.

Mögliche Themen:

  • Zukunft der Arbeit
  • Quo vadis Soziale Sicherung?

Veröffentlichungen:

  • Verändert die Welt, aber zerstört sie nicht. Einsichten eines linken Konservativen (2017)
  • Aufschrei! - Wider die erbarmungslose Geldgesellschaft (2016)
  • Einspruch Wider die Willkür an deutschen Gerichten (2014)
  • Streit über Gott. Ein Gespräch unter Gegnern (mit Peter Henkel - 2012)
  • Ehrliche Arbeit. Ein Angriff auf den Finanzkapitalismus und seine Raffgier, 2011
  • Aus heiterem Himmel: Wie das Leben so spielt – Geschichten, 2007
  • Unverzagt und unverblümt. Menschliches und Allzumenschliches, 2002
  • Die Glücksmargerite - Geschichten zum Vorlesen, 1997
  • Sommerfrische - Regentage inclusive, 1995
  • Dann will ich’s mal probieren - Geschichten vom Lachen und Weinen, 1994
  • Politik als Balanceakt 1993
  • Jahre Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland, 1989
  • Die Arbeit geht weiter - zur Krise der Erwerbsgesellschaft, 1983
  • Werkstücke - Aufsätze, Reden, Essays 1967 bis 1980, 1980
  • Gewerkschaften zwischen Allmacht und Ohnmacht, 1979
  • Reform oder Reaktion - Wohin geht die CDU?, 1972
  • Johannes Albers in Christliche Demokraten der ersten Stunde 1965