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Dr. Braml ist Politikwissenschaftler und USA-Spezialist mit über 20 Jahren Forschungstätigkeit, der als European Director der Trilateral Commission agiert. Für Dr. Braml steht diese durch den 47. US-amerikanischen Präsidenten ins Leben gerufene, friedvoll anmutende Organisation „für die Rückkehr zu Machtpolitik statt echter Friedenspolitik - mit allen Risiken.“
Als Ziel ist durch Republikaner Trump, von 2017 bis 2021 bereits der 45. US-Präsident, auserkoren, „den Friedensprozess im Gazastreifen zu begleiten“, als Teil der sogenannten zweiten Phase des vom 79-Jährigen initiierten Friedensplans für Gaza.
Staats- und Regierungschefs erhielten eine Partizipations-Einladung. Dabei soll GAZA erst der Anfang sein, „weltweite Krisen und Konflikte“ sollen zukünftig ins Auge gefasst werden.
Dr. Braml beschreibt es treffend „als eine Art Gegenstück zur UNO“ /…/ „wobei es zentrale Prinzipien der traditionellen Diplomatie und internationalen Zusammenarbeit infrage stellt.“
Ob das Bundeskanzler Friedrich Merz gefällt, der auch eine Einladung erhielt, deren Wahrnehmung allerdings eine Milliarde US-Dollar kostet.
Und wer führt das Gremium, das Deals erreichen soll? Natürlich Trump, Unternehmer und ehemaliger Showmaster, der zwei Impeachment-Verfahren überstehen (2019, 2021) musste (jeweils formal freigesprochen).
Der FOCUS-Beitrag.
Parallel läuft aktuell, vom 19. bis zum 23. Januar 2026 im schweizerischen Davos, das jährliche „World Economic Forum" (WEF) mit dem Motto „Geist des Dialogs“, geschrieben wird das 56. Kapitel.
Führende Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft kommen zusammen, um zukunftsorientierte Diskussionen zu führen, globale Probleme anzugehen und Prioritäten zu setzen. Der Aufruf zu mutigem gemeinschaftlichem Handeln macht dieses Treffen besonders relevant.
Das WEF eine Schweizer Stiftung und Lobby-Organisation. Neben fokussierend Wirtschaftspolitik, spielen Umweltschutz und soziales Unternehmertum immer vermehrter bedeutendere Rollen.
Finanziert wird das WEF, ehemals als „European Management Symposium" ins Leben gerufen, überwiegend durch die ca. 1000 Mitgliedsunternehmen, gemeinhin globale Companies, die mit einem Umsatz von über fünf Milliarden US-Dollar glänzen. Dazu kommen öffentliche Zuschüsse.
Die aktuelle Weltlage bedingt es: Trump prägt das Geschehen, der Streit um Grönland, die größte Insel der Welt, ist dominant, die USA erheben Besitzanspruch.
Die EU ruft ablehnende Einigkeit aus, es stellt sich die Frage, ob das gegen Trump auch realisiert wird. Transatlantische Beziehungen werden untergraben, Eskalation droht in nicht bekanntem Ausmaß.
Trump wird am Mittwoch im Schweizer Alpenort aufschlagen – begleitet von einem Troß, der über 300 Personen groß ist.
Er wird eine Rede halten. Er kündigte gegen Deutschland und weitere europäische Nationen neue Zölle zum 1. Februar an, falls sie weiter gegen die US-Übernahme Grönlands votieren. Meist war vom Kauf Grönlands die Rede, militärische Gewalt schließt Trump aber keinesfalls aus.
Mediale Begleitung erfolgt durch die TAGESSCHAU oder auch durch die SÜDDEUTSCHE ZEITUNG.