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USA-Experte Dr. Josef Braml für Focus Online über den „Wahlcoup“ Zohran Mamdanis, designierter Bürgermeister von New York.

Dr. Josef Braml ist promovierter Politikwissenschaftler, renommierter USA-Experte, Autor und Publizist. Er schreibt preisgekrönte Bücher und verfasst Artikel in führenden deutschen Zeitungen sowie in internationalen Fachzeitschriften.

Zuletzt ist auch sein mit Mathew Burrows verfasstes Buch „World to Come: The Return of Trump and the End of the Old Order" erschienen (Brixton Ink Ltd).

Für den Focus analysiert Dr. Braml in einem Beitrag, wie der durch die Wahl Zohran Kwame Mamdanis, „erster muslimischer und südasiatischer Bürgermeister New Yorks“, unter Druck geratene Donald Trump, 47. Präsident der USA, reagieren könnte. Mamdani, der neue demokratische Shooting-Star und ein überragender Kommunikator, kämpft gegen das Establishment, Trump deutete im Vorfeld der Wahl an, Bundesmittel für New York zu beschränken und über den Einsatz der Nationalgarde nachzudenken. Nicht zu vergessen: Trump kommt aus NY, der größten Stadt der USA mit 8.258.000 Einwohnern.

Dr. Braml, European Director der Trilateral Commision - einer einflussreichen globalen Plattform für den Dialog eines exklusiven Kreises politischer und wirtschaftlicher Entscheider/innen Amerikas, Europas und Asiens, konstatiert „neue Wege der Basis-Mobilisierung“, motiviert durch eine „Mischung aus wirtschaftlicher Dringlichkeit, generationsübergreifender Energie und kulturellen Brennpunkten.“

Der Beitrag im FOCUS.

Feststellbar sind, registriert Dr. Braml „progressiver Wirtschaftspopulismus vs. Politik des Establishments“, außerdem „islamophobe Angriffe“ sowie eine Polarisierung durch Mamdanis „pro-palästinensische Haltung“ und „ein Generations- und ideologischer Wandel innerhalb der Demokratischen Partei.“

Mehr über Dr. Josef Braml.

Mamdani ist seit 2017 Mitglied der Demokratischen Sozialisten Amerikas und gehört seit Anfang 2021 als einer von 150 Abgeordneten der New York State Assembly (vertritt den 36. Wahlbezirk, Stadtteil Queens) an, das Unterhaus der NY State Legislature, der Legislative des US-Bundesstaates NY. 

Mandani, geboren in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, agiert nicht wie ein klassischer Politiker - er hat den Kontakt zur Basis auf der Straße. Seine Ankündigung ist, „Big Apple“ zu einer Metropole zu wandeln, in der sich die Menschen das Leben auch leisten können. 

In NY dominiert Geld, in der Stadt residiert die NY Stock Exchange, die größte Wertpapierbörse der Welt, dazu symbolisiert die 5th Avenue Reichtum schlechthin - allerdings lebt mehr als ein Viertel Einwohner unterhalb der Armutsgrenze.

Mamdani war sieben, als die Familie nach NY zog (Vater Politikwissenschaftler, Mutter Filmregisseurin, beide mit indischen Wurzeln), er ist seit 2018 US-Staatsbürger, repräsentiert eine neue Linke und Wandel. Die bislang bekanntesten „linken“ Gesichter sind Bernie Sanders und Alexandra Ocasio-Cortez. Zehntausende von Kleinspendern unterstützen ihn. Seine Präsenz in den sozialen Medien ist nur ein Grund für seinen Erfolg, er kann auf ein stark mobilisiertes Unterstützer-Netzwerk bauen (Graswurzelkampagne).

Sein zweiter Vorname „Kwame“ erinnert an Kwame Nkrumah, panafrikanischer Politiker und erster Premierminister Ghanas.

Die mediale Abdeckung erfolgt beispielhaft durch die TAGESSCHAU („Trumps schlimmster Albtraum“ wird wahr), durch die ZEIT (Zohran Mamdani beruft ausschließlich Frauen in sein Übergangsteam), durch T-ONLINE (US-Präsident poltert - Mamdani erlaubt sich Scherz über Trump), durch N-TV „Direkte Ansprache in Siegesrede Mamdani an Trump: "Habe vier Worte für dich"), durch den DEUTSCHLANDFUNK (Ein linker Muslim wird Bürgermeister von New York), durch den SPIEGEL (Donald Trump will sich um New York City „kümmern“).

Auch die folgenden Persönlichkeiten äußern sich transparent und enormer Expertise zur aktuellen Konstellation in den USA.

Dr. Christoph von Marschall: Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner „Tagesspiegel”, derzeit Global Europe Fellow am Woodrow Wilson Center Washington und White House Correspondent mit Zugangspass zum Weißen Haus.

Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg: einer der bekanntesten europäischen Politiker, ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie und ehemaliger Verteidigungsminister. Mittlerweile wirkt er als Unternehmer, Unternehmensberater, Fernsehmoderator (RTL), Podcaster. Als „Distinguished Statesman“ (Non Resident) am Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington fördert er den transatlantischen Dialog zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Themen.

Sandra Navidi: Die Wirtschafts- und U.S. Politikexpertin Sandra Navidi lebt seit 25 Jahren in Manhattan und ist CEO des Beratungsunternehmens BeyondGlobal. Sie ist sowohl in den USA als auch in Deutschland als Rechtsanwältin zugelassen.

Julius van de Laar: als Kampagnen- und Strategieberater für Unternehmen und Non-Profit Organisationen international tätig. Er berät politische Organisationen und Unternehmen in Strategieprozessen sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von Kommunikationskonzepten und Kampagnen. Das Wirtschaftsmagazin Capital zählt Julius van de Laar zu den 40 Top-Nachwuchskräften unter 40 Jahren aus dem Politikbereich.

 

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