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Dr. Josef Braml ist promovierter Politikwissenschaftler, hoch angesehener USA-Experte und European Director der Trilateral Commission – einer einflussreichen globalen Plattform für den Dialog eines exklusiven Kreises politischer und wirtschaftlicher Entscheider/innen Amerikas, Europas und Asiens.
Vor sehr kurzer Zeit, nämlich am 3. Juli 2025, stoppte das Pentagon Waffenlieferungen (z.B. Flugabwehrraketen, präzisionsgelenkte Artillerie) an die seit Jahren durch Russland kriegerisch überfallene Ukraine – die Depots sollen leer sein. Donald Trump, aktueller 47. und vorab bereits 45. Präsident der USA, hindert das nicht, urplötzlich, am 8.Juli 2025, genau das Gegenteil zu formulieren.
Den Hintergrund dieser scheinbaren Absurdität erläutert Dr. Braml in seinem Beitrag für FOCUS ONLINE.
Trumps Begründung, dass die weitere Unterstützung der Ukraine im Rahmen der Abwehr zunehmender russischer Attacken notwendig sei, dürfte auch dem Pentagon vorab klar gewesen sein.
Dr. Braml hinterfragt diesen „plötzlichen Kurswechsel“, er spricht von einem „grundlegenden Dilemma“ und über die „Demonstration von Handlungsfähigkeit“, von einem Trump-Signal, innen- und außenpolitisch das Heft in der Hand zu haben sowie über das taktische Kalkül, mit dem in den USA agiert wird, bis hin zu einer Erpressung des US-Kongresses im Zuge der kürzlichen Genehmigung des umstrittenen und für Trump mächtig geschichtsträchtigen Haushaltspakets, genannt „One Big Beautiful Bill“.
Trump scheut sich nicht, dem diktatorisch agierenden Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Wladimirowitsch Putin zu konstatieren, sinnloses und törichtes Zeug von sich zu geben.
Medial wird der gesamte Sachverhalt begleitet – beispielsweise durch die TAGESSCHAU (Trump sagt Ukraine weitere Waffen zu – „Von Putin eine Menge Blödsinn aufgetischt"), durch die BILD (Trump sauer auf Kreml-Chef: „Bekommen von Putin Blödsinn aufgetischt“), durch die WELT (Russland-Politik - Jetzt holt Trump zum nächsten Schlag gegen Putin aus), durch die FRANKFURTER RUNDSCHAU (Putin erlässt nach hohen Verlusten brisantes Soldaten-Dekret) oder auch durch T-ONLINE (Allmächtige Diktatoren? „Das konnte dann nur schiefgehen").
Sehr interessant sind auch Dr. Bramls weitere Analysen für FOCUS ONLINE über den Vorschlag von Israels seit Dezember 2022 zum dritten Mal regierenden, rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin „Bibi“ Netanjahu Netanyahu, dass Trump den Friedensnobelpreis verdient hätte – Dr. Braml legt sich fest: In Wahrheit hat Trump die Eskalationsspirale in Gang gesetzt.
Der jährliche Friedensnobelpreis wird am 10. Dezember (seit 1901) in der norwegischen Hauptstadt Oslo durch das norwegische Nobel-Komitee verliehen – das ist der Todestag von Alfred Nobel. Die Bekanntgabe, wer geehrt werden würde, erfolgt normalerweise bereits im Oktober.