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Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D., ist seit dem 1. Februar 2013 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), lehrt Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist Mitglied des Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft und einer der führenden deutschsprachigen Ökonomen bezüglich Forschungspublikationen. Das DIW zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten und Denkfabriken in Europa.
Im Gespräch mit dem SPIEGEL, so berichtet die TAGESSCHAU, thematisiert er eine Forderung nach einem sozialen Jahr für Rentner und Rentnerinnen. Es geht darum, einen Generationenvertrag neu zu entwerfen.
Aufgriffen wird die Anregung von Prof. Fratzscher medial auch durch die WELT (DIW-Präsident Fratzscher fordert „verpflichtendes soziales Jahr für Rentner“) oder auch durch die ZEIT und durch den MERKUR.
Dieses gar nicht so „kalte Eisen“ hatte kürzlich schon Professor Dr. Klaus Hurrelmann, deutscher Sozial- und Gesundheitswissenschaftler, angefasst – so im Interview mit dem NDR.
Die Thematik, mit der Prof. Fratzscher nun die Öffentlichkeit zweifelsfrei aufrüttelt, ist keineswegs neu. Diese Gedanken formulierte bspw. Dr. Richard-David Precht, Philosoph, Publizist und Schriftsteller, vor knapp 14 Jahren auch – vgl. den medialen Beitrag der BILD.
Im Interview mit der ZEIT (dokumentiert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend - BMBFSFJ) sprach auch die damalige Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bereits 2010 über „den freiwilligen Zivildienst für Ältere“
Der angesprochene Generationenvertrag stellt eine nicht-juristische, sondern stille Vereinbarung dar. Als Basis für die im Umlageverfahren finanzierte bundesdeutsche gesetzliche Rentenversicherung: Die arbeitende Generation entrichtet Beiträge, die Finanzierung der aktuellen Renten werden dadurch finanziert – ein enormes Vertrauen wird eingefordert, der bekannte demografische Wandel torpediert das Konstrukt, das kein juristisch einklagbarer Vertrag ist, sondern ein theoretisches Modell und ein gesellschaftlicher Konsens.
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