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Heute vor 24 Jahren, am 11. September 2001 verübte das Ende der 1980er Jahre ins Leben gerufene internationale Terrornetzwerk „al-Qaida“ (Ideologie: Islamistischer Extremismus, Dschihadismus, sunnitischer Fundamentalismus), ein dezentralisiertes Netzwerk mit autonomen Zellen weltweit unter der Führung von Gründer Osama bin Laden (auch Abdullah Azzam war Mitgründer), koordinierte Anschläge in den USA, die als die schwersten Terroranschläge der modernen Geschichte gelten.
„al-Qaida“ entstand ursprünglich im Kontext des sowjetisch-afghanischen Krieges (1979–1989), als islamistische Kämpfer („Mudschahedin“) aus verschiedenen Ländern gegen die sowjetische Besatzung Afghanistans kämpften. Osama bin Laden wurde 2011 von US-Spezialeinheiten in Pakistan getötet.
Dr. Stefanie Babst (Foto) ist eine der wenigen Frauen in Deutschland, die auf eine erfolgreiche Karriere in der internationalen Politik zurückblicken. Diese begann 1998 mit einer ersten Verwendung in dem Internationalen Stab der North Atlantic Treaty Organization (NATO) in Brüssel. Sie fordert eine kritische Auseinandersetzung mit dem Handeln der NATO seit den Anschlägen vom 11. September 2001, um Fehler zu vermeiden und die NATO neu auszurichten.
Zwei Flugzeuge (American Airlines Flug 11 und United Airlines Flug 175) wurden von Terroristen entführt und am Morgen des 9. September 2001 in die Zwillingstürme des World Trade Centers, ein 1973 eröffneter Komplex von Büros im Financial District an der Südspitze von Lower Manhattan in New York City, gesteuert. Beide Türme, jeweils 110 Stockwerke, 417 und 415 Meter hoch, stürzten innerhalb weniger Stunden ein.
Ein drittes Flugzeug (American Airlines Flug 77) traf das Pentagon, das US-Verteidigungsministerium in Arlington County an der Landesgrenze von Virginia am Potomac River.
Ein viertes Flugzeug (United Airlines Flug 93) stürzte in Pennsylvania ab, nachdem Passagiere versucht hatten, die Kontrolle über das Flugzeug zurückzuerlangen. Ziel war vermutlich das „Weiße Haus“, Amts- und offizieller Regierungssitz des Präsidenten der Vereinigten Staaten, oder das „Kapitol der Vereinigten Staaten“, Sitz des US-Kongresses, in Washington, D.C.
Es waren also Flugzeugentführungen mit folgenden Selbstmordattentaten - Ziele waren symbolträchtige zivile sowie militärische Komplexe in den USA.
Etwa 3000 Menschen kamen ums Leben. Tausende weitere wurden verletzt. Viele Ersthelfer starben später an Folgeerkrankungen, z. B. durch giftigen Staub am „Ground Zero".
„Ground Zero" bezieht sich auf das Gelände, auf dem sich das World Trade Center befand. Heute ist das Areal die Standort der Gedenkstätte „National 9/11 Memorial & Museum" sowie des One World Trade Centers, der neuen Wolkenkratzer, die das Loch in der Skyline von New York wieder füllen sollen.
Folgen waren der Beginn des „Kriegs gegen den Terror“ unter George Walker Bush, 2001 bis 2009 der 43. Republikanischer Präsident der Vereinigten Staaten, ein US-geführter Krieg in Afghanistan ab Oktober 2001 zur Zerschlagung von „al-Qaida" und der „Taliban" (1994 gegründete deobandisch-islamistische Terrorgruppe, seit 2021 übt diese wieder die Kontrolle über Afghanistan aus), erhöhte Sicherheitsmaßnahmen weltweit, insbesondere im Luftverkehr sowie die Gründung des US-Heimatschutzministeriums (Department of Homeland Security – Sitz in Washington, D.C.), dessen Hauptaufgabe es ist, die US-amerikanische Bevölkerung und das Staatsgebiete vor terroristischen und anderen Bedrohungen zu bewahren (ca. 200.000 Beschäftigte, somit drittgrößte Bundesbehörde der USA, aktuell geleitet durch Kristi Noem, 2019 bis 2025 Gouverneurin South Dakotas).
Festzustellen ist aber auch die Spaltung der internationalen Politik und Gesellschaften durch spätere Einsätze im Irak und anderen Ländern.
9/11 veränderte dauerhaft die globale Sicherheitslage, das Verhältnis zwischen Freiheit und Überwachung sowie die Außenpolitik vieler Länder. Die Anschläge haben das kollektive Gedächtnis der Welt geprägt.
Auch die folgenden Persönlichkeiten können exzellente Einordnungen anbieten:
Dr. Claudia Major: Politikwissenschaftlerin, seit März 2025 Senior Vice President für Transatlantische Sicherheitsinitiativen des German Marshall Fund. Bis dahin leitete sie die Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). 2010-2024 war sie Mitglied im „Beirat zivile Krisenprävention und Friedensförderung“ des Auswärtigen Amtes.
Dr. Christoph von Marschall: Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Berliner "Tagesspiegel", derzeit Global Europe Fellow am Woodrow Wilson Center Washington und White House Correspondent mit Zugangspass zum Weißen Haus.
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Dr. Christoph Heusgen: global exzellent vernetzter ehemaliger Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz von 2022 bis 2025, einem der wichtigsten außen- und sicherheitspolitischen Foren weltweit. Er war deutscher Diplomat (CDU) und von 2017-2021 UN-Botschafter in New York. Seit über 30 Jahren arbeitet er in den Maschinenräumen der Politik - eine Art Welt-Erklärer.
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Dr. KT zu Guttenberg: einer der bekanntesten europäischen Politiker, ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie und ehemaliger Verteidigungsminister. Mittlerweile wirkt er als Unternehmer, Unternehmensberater, Fernsehmoderator (RTL), Podcaster.
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