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Die Vielzahl von Anschuldigungen im Zuge der Involvierung einiger Persönlichkeiten der internationalen Politik und globalen Wirtschaft in die Machenschaften von Jeffrey Edward Epstein, amerikanischer Multimillionär, Investmentbanker und Sexualstraftäter (geboren 20. Januar 1953 und gestorben am 10. August 2019 in New York City), wirken schier undurchdringbar.
Sandra Navidi, die Wirtschafts- und U.S. Politikexpertin lebt seit 25 Jahren in Manhattan und ist CEO des Beratungsunternehmens BeyondGlobal, erläutert die Hintergründe.
Insbesondere das Agieren des US-Justizministeriums bezüglich der Vorwürfe gegen Donald Joe Trump, ehemals 45. und aktuell auch 47. Präsident der USA, mutet für Navidi, sowohl in in den USA als auch in Deutschland als Rechtsanwältin zugelassen, verdächtig an. Für die Autorin des preisgekrönten, internationalen Bestsellers „$uper-hubs: Wie die Finanzelite und ihre Netzwerke die Welt regieren" dominiert Trump das Justizministerium und auch das Federal Bureau of Investigation (FBI - die zentrale US-Sicherheitsbehörde).
2019 wurde Epstein, er absolvierte ein Studium ohne Abschluss, angeklagt, verantwortlich für einen Ring zur sexuellen Ausbeutung Minderjähriger zu sein, nach dem er bereits 2008 als Sexualstraftäter verurteilt wurde (er verbüßt 13 Monate seiner 18-monatigen Strafe, wobei er die Haftanstalt eher selten von innen sah) - globale Aufregung stellte sich ein, denn Epstein verfügte über ein Netzwerk voller prominenter, gesellschaftlich hochrelevanter Personen und hochrangiger Politiker, die ihm auch freundschaftlich verbunden waren.
Die offizielle Version lautet, dass Epstein in Untersuchungshaft durch Suizid (er erhängte sich in der Zelle) starb, Spekulationen über Fremdverschulden reißen nicht ab.
In den Epstein-Files, das sind umfangreiche Dokumente (E-Mails, Fotos, Videos), Opfer- und Zeugenaussagen und lange - bis 2024 - unzugängliche Gerichtsunterlagen aus dem Verfahren gegen die Epstein-Vertraute und ob Beihilfe zum sexuellen Missbrauch 2021 verurteilte Ghislaine Maxwell.
Vielen Namen werden genannt. Es fehlt eine Aufarbeitung. Trump wehrte sich lange gegen eine Veröffentlichung, der Kongress sorgte für die Freigabe, nahezu täglich dringen neue Details an die Öffentlichkeit, der Vertuschungs-Vorwurf, Akten soll gezielt verborgen bleiben, besteht weiter.
Medial begleitet wird der unappetitliche Sachverhalt bspw. durch die TAGESSCHAU (Werden Epstein-Akten zu Trump zurückgehalten?),durch das ZDF (US-Demokraten erheben Vorwürfe: Epstein-Akten: Werden Infos zu Trump bewusst zurückgehalten?), durch die ZEIT (Hat das US-Justizministerium Epstein-Akten zurückgehalten?).
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