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Prof. Dr. Klaus Schweinsberg leitet das Centrum für Strategie und Höhere Führung, ist Mitglied der Governance Kommission für Familienunternehmen, zählt zu den Young Global Leader des World Economic Forum in Davos und ist Co-founder and fellow des European Center for Digital Competitiveness an der ESCP Europe Business School (Berlin), das das Thema Digitalisierung stärker in die politische und öffentliche Debatte bringt.
Hinsichtlich der innenpolitischen Situation in der Bundesrepublik nach den kürzlichen Landtagswahlen sowie der Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 und dem irritierend starken Abscheiden der Partei Alternative für Deutschland (AfD) bietet Prof. Schweinsberg im Rahmen seiner Kolumne im Manager-Magazin einige analytische Gedanken an.
„Unternehmer wählen AfD - und zwar überdurchschnittlich“, betont er, „in Mecklenburg-Vorpommern waren es 46 Prozent der Selbständigen und Unternehmer, in Sachsen-Anhalt gar 52 Prozent.“
Prof. Schweinsberg sieht „deren Frustration über den führungsschwachen und selbstmitleidigen Bundeskanzler Friedrich Merz“ sowie auch „dessen mut- und kraftlose Bundesregierung“.
Wichtig ist für Prof. Schweinsberg aber die Schlussfolgerung, dass „die Chefs in diesem Land /…/ sich keiner Illusion hingeben, was von einer AfD in Regierungsverantwortung zu erwarten wäre.“
Er bringt es auf den Punkt: „Die Partei ist vor allem eines: durchsetzt vom Wunsch, Rache am Establishment zu üben. Dazu gehören auch die Unternehmer!“
Der weitere Blick in seine Kolumne gibt Aufschluss.
Prof. Schweinsberg ist als persönlicher Berater für namhafte Unternehmen und Top-Manager tätig. Der Publizist lehrt an verschiedenen Hochschulen und ist Dozent in der Generalstabsausbildung der deutschen Streitkräfte in Hamburg. Er blickt zurück auf eine langjährige Karriere als Herausgeber bzw. Chefredakteur führender Wirtschaftsmagazine wie Capital und Impulse.
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