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Seit März 2025 ist Dr. Claudia Major Senior Vice President für Transatlantische Sicherheitsinitiativen des German Marshall Fund. Bis dahin leitete sie die Forschungsgruppe Sicherheitspolitik der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). 2010 bis 2024 war sie Mitglied im „Beirat zivile Krisenprävention und Friedensförderung“ des Auswärtigen Amtes. 2023 berief Verteidigungsminister Boris Pistorius sie in den „Beirat Innere Führung“ des Verteidigungsministeriums. Sie berät zudem die Deutsch-Britische Königswinter-Konferenz. Dr. Major, ernannt zum Ritter des französischen Verdienstordens Ordre national du Mérite (Chevalier de l’Ordre national du Mérite), ist gesuchte Ansprechpartnerin für multiple Medien.
Die glänzende Expertin für alle militärischen und sicherheitstechnischen Fragestellungen spricht aktuell eine Warnung aus vor neuer sicherheitspolitischer Realität. Sie betont, dass Europa sich angesichts der kritischen NATO-Situation (North Atlantic Treaty Organization) unter dem 47. US-amerikanischen Präsidenten Donald J. Trump auf die eigene Verteidigung fokussieren muss.
Es geht um das von den Europäern und der Führung der NATO, so von Mark Rutte, seit Oktober 2024 NATO-Generalsekretär (2010 bis 2024 Ministerpräsident der Niederlande), avisierte Signal nach außen, dass diese Union von 32 Nationen den Schulterschluss vollzieht, eine Absage an öffentliche Auseinandersetzungen.
Es geht um Abschreckung!!! Das bespricht Dr. Major im PODCAST mit BILD-Gesprächspartner Paul Ronzheimer, Kriegsreporter, Autor, TV-Moderator sowie stellvertretender Chefredakteur der Bild.
Alles unter dem Eindruck des aktuellen, vom 7. bis 8. Juli stattfindenden 36. NATO-Gipfels in der Türkei (Ankara), geleitet durch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, ein Treffen der Staats- und Regierungschefs der Organisation des Nordatlantikvertrags, dessen strategische Positionierung hinterfragt wird.
Trump ist natürlich Gast und macht auch aus seinem, durch multiple Impulse geschürten Unwillen keinen Hehl: Im Krieg mit dem Iran fühlt er sich und die USA durch die NATO im Stich gelassen, auch die Übernahme der Arktis-Insel Grönland bewegt ihn weiter, außerdem auch Spanien, das sich seinen Forderungen widersetzt.
Im Zuge einer Gipfelerklärung bekräftigen die Bündnispartner die gegenseitige Beistandspflicht (Artikel 5 des Nordatlantikvertrags), außerdem wird der Ukraine ein weiterer Milliardenbetrag zugesichert, um das Land von Präsident Wolodymyr Selenskyj im kriegerischen Konflikt mit Russland und Wladimir Wladimirowitsch Putin, seit 2012 diktarorisch agierender Präsident der Russischen Föderation, zu unterstützen.
Trump trifft mit seinem ukrainischen Amts-Pendant Selenskyj beim Gipfel zusammen.
Medial begleitet durch die ZEIT (Mark Rutte kontert Trump-Kritik im direkten Schlagabtausch), durch den SPIEGEL (Tankerangriffe in der Straße von Hormus - Nato-Generalsekretär Rutte bezeichnet US-Angriffe auf Iran als „absolut notwendig“), durch die TAGESSCHAU (Rutte tritt Trump-Kritik an Europäern entgegen), durch den BAYERISCHEN RUNDFUNK (Trump in Ankara: „Ich bin sehr verärgert über die Nato").
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