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Die erste, ca. 100-seitige Enzyklika mit dem Titel „Magnifica Humanitas" (Großartige Menschheit) von Past Leo XIV. gilt, wie die auch seiner jeweiligen Vorgänger als „Oberhaupt“ der römisch-katholischen Kirche und der katholischen Ostkirchen, als richtungsweisend für das Pontifikat und die ca. 1,4 Millionen weltweiten Katholiken. Vorgestellt wurde diese in der Synodenhalle des Vatikans.
Zu ersehen sind Inhalte der Enzyklika sowie auch die öffentliche Vorstellung.
Eine Enzyklika (lat. von encyclicus „einen Kreis bildend“) ist eine belehrende, ermutigende oder auch ermahnende Papst-Botschaft an Untertanen und Getreue, eine Verlautbarung des kirchlichen Lehramtes der römisch-katholischen Kirche.
Für Leo XIV., seit dem 8. Mai 2025 der „Heilige Vater“, 267. Bischof von Rom sowie Oberhaupt des Staates der Vatikanstadt, steht KI und deren unterstellte rücksichtslose Entwicklung im Fokus, er positioniert sich für strikte Richtlinien, das Auftreten der bekannten großen, sich global positionierenden Tech-Konzerne setzt er gleich mit „neuem Kolonialismus", Konsum wird gesteuert, Demokratie konditioniert, wirtschaftliche Entwicklungen geprägt, Daten gesammelt, Moral angegriffen, kriegerische Auseinandersetzungen abseits ethischer Grenzen vereinfacht durchführbar (Fernkriege, bei denen Maschinen es in der Hand haben, Entscheidung über Tod oder Leben zu fällen), Versklavungstendenzen in der Arbeitswelt kreiert.
Es geht dem Mann aus der US-Metropole Chicago, bürgerlich heißt er Robert Francis Prevost, neben der US-amerikanischen und der des Vatikans besitzt er auch die Staatsbürgerschaft Perus, letztendlich um die menschliche Zukunft, die darunter leidet, dass der eigentliche Gebrauch Technologien digitaler Art verfehlt ist. Dem kann nur durch gesellschaftliche KI-Kontrolle begegnet werden, es geht um die Umsetzung „angemessener Regulierungsinstrumente", um den Schutz von „Gerechtigkeit“, um die Vermeidung „verzerrender Auswirkungen“.
Wie in allen Enzykliken ist durch den 70-jährigen Pontifex Maximus eine moralische Wegfindung intendiert, wobei ihm auch bescheinigt wird, sich nicht durch Kulturpessimismus oder vielleicht Technikfeindlichkeit treiben zu lassen. KI nur als Bedrohung darzustellen, ist zu naiv und zu einfach, wichtig ist, Chancen aufzuzeigen, ohne Gefahren zu negieren.
Existenziell sei. „Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden, befreit von den Logiken, die sie zu einem Instrument der Herrschaft, der Ausgrenzung und des Todes machen.“
Papst Leo XIV. ist ein katholisches Kirchenoberhaupt, das, als „Antagonist der Mächtigen in den USA“ (TAZ), eine Positionierung nicht scheut, so auch nicht gegenüber Donald Trump, dem aktuellen 47. Präsidenten der USA, dem vor den anstehenden „Midterm Elections“ am 3. November 2026, wenn über die Kongress-Zusammensetzung neu befunden wird, die Zustimmungswerte kollabieren.
Die Basis von Trumps Bewegung „Make America Great Again (MAGA) hat auch feste Wurzeln im Katholizismus, ein heftiger Disput mit dem Papst wird eine wankende Basis bei den Wählenden zusätzlich erschüttern. Es erfolgt eine Votierung für oder gegen die bisherige Trump-Politik, die frei und fair sein soll, alles im Jahr, in dem am 4. Juli zum 250 Mal die erklärte Unabhängigkeit vom Königreich Großbritannien gefeiert wird.
Interessant sind die medialen Darstellungen - TAGESPIEGEL (Endlich ein Papst für die Moderne), SPIEGEL (Wie die Techbranche auf das KI-Manifest des Papstes reagiert), der STARDARD (Papst Leo XIV. geißelt Tech-Milliardäre und fordert: „Die KI muss entwaffnet werden").
Die Beurteilung der Bedeutung von Künstlicher Intelligenz und der damit verbundenen Verantwortung stellen die folgenden Persönlichkeiten herausragend transparent dar.
Sascha Lobo: Publizist, sehr erfolgreicher Buchautor und Journalist. Er betont: Aus Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI - und der damit einher gehenden wirtschaftlichen Transformation) ergeben sich einige der größten Aufgaben der Gegenwart.
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Prof. Jürgen Schmidhuber: Informatiker, Autor, Künstler. Er ist Mitgründer und Chefwissenschaftler der Firma NNAISENSE, die die erste praktische Allzweck-KI erschaffen will.
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Ranga Yogeshwar: Diplom-Physiker. Für ihn ist die Wissenschaft ein wesentlicher und spannender Teil des Lebens, den es zu erforschen, hinterfragen und vermitteln gilt.
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Prof. Christian Rieck: Wirtschaftswissenschaftler und forschender Experte im Rahmen der Zukunft der Finanzbranche sowie zu strategischem Verhalten und zum digitalen Wandel mit dem betonten Fokus auf dem strategischen Zusammen-Spiel Mensch und künstliche Intelligenz (KI).
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Prof. Julian Nida-Rümelin: neben Jürgen Habermas und Peter Sloterdijk einer der renommiertesten Philosophen in Deutschland. 2020 bis 2024 fungierte er als stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrats.