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Dr. KT zu Guttenberg warnt bei „maischberger" vor Trump-Grönland-Invasion - nach Trump-Rede beim WEF droht neue Weltlage

Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, einer der bekanntesten europäischen Politiker, ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie und Verteidigungsminister war am Dienstag, 20. Janurar 2026 zu Gast im ARD-Politik-Talk „maischberger“. Natürlich ging es auch um Donald Trump, 47. Präsident der USA, der auch heute beim World Economic Forum (WEF) im schweizerischen Davos erwartet wird. Der 79-Jährige strebt die Kontrolle über Grönland, die größte Insel der Welt, an, immer wieder wie ein Mantra begründet mit der nationalen Sicherheit der USA. 

Das wird er sicherlich erneut in einer Rede in die Welt protzen: Wie muss Europa reagieren? Diese Frage wurde auch bei „maischberger“ gestellt und versucht, zu beantworten. Sehr problematisch, wenn man bedenkt, dass nach dieser Trump-Rede global alles vielleicht komplett neu aufgestellt wird. Fraglich, ob die europäische Polit-Prominenz Trump weiterhin via SMS verstörende private Mitteilungen zukommen lässt.

Immerhin können sich alle Gäste länger auf eine neue Absonderung von Trumpismus vorbereiten (avisiert ursprünglich für 14.30 Uhr), denn der US-Präsident verspätet sich um prognostizierte drei Stunden, sein Flieger, die sogenannte „Air Force One“, eine Boeing-747, brach ob eines technischen Problems den Flug in die Schweiz ab, die gesamte Delegation, ca. massive 300 Personen, stieg am Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews in eine andere Maschine, eine kleinere Boeing 757, um.

So sprach Dr. zu Guttenberg ausdrücklich eine Warnung vor einer US-Invasion aus, außerdem konstatierte er ein „kommunikatives Desaster" (bzgl. der bisherigen Nato-Truppenentsendung nach Grönland) und im Rahmen des Trump-Auftretens gefährliche „Härte“ sowie „Unerbittlichkeit", dazu auch mangelnde Abstimmung der europäischen politischen  Granden, wenn es um ein Konzept gegen Trump geht. „Ich zweifle /…/ daran, dass es diese Abstimmung /…/ so gibt, wie es gerade diskutiert wurde." Einschmeichelnde Anbiedereien gegenüber Trump, dem er „imperiales Gehabe" zuschreibt, sind für Dr. zu Guttenberg „eine Schleimspur." Andererseits bestätigte Dr. zu Guttenberg dem US-Sicherheitsargument Validität, betonte jedoch, als „eigentlicher Grund“ seien grönländische Bodenschätze herauszustreichen sowie „das unfassbare Ego von Trump“.

Die Sendung von Moderatorin Sandra Maischberger (59) wird seit Mai 2022 dienstags und mittwochs mit dem Titel „maischberger" ausgestrahlt. Die Gastgeberin spricht mit immer unterschiedlichen Gästen aus differenten Bereichen (insbesondere Politik und Journalismus) über aktuelle, gesellschaftlich und politisch bedeutsame Aspekte.

Neben Dr. von Guttenberg war am Dienstag auch – aus den USA zugeschaltet - der US-Politikberater Andrew Langer Teil der Diskussionsrunde, der Dr. zu Guttenberg widersprach und sich festlegte: „Es wird keine Truppen in Grönland geben." Für ihn wäre das „eine Art Rubikon.“

Also ein Vorgang wie damals 49 Jahre vor Christus, als der römische Konsul Julius Cäsar, um seine Position im Konflikt mit Gnaeus Pompeius Magnus, römischer Politiker und Feldherr, zu sichern, mit seinen Truppen den Grenzfluss Rubikon, der die Provinz „Gallia cisalpina" vom eigentlichen Italien trennte, überschritt. Resultat war damals ein Bürgerkrieg, Cäsar übernahm die Macht.

Grönland soll keineswegs 51. Bundesstaat der USA werden, fixiert Langer.

Interessant ist auch die durch Dr. zu Guttenberg sowie durch die gleichfalls in der Runde mitwirkende „Stern"-Kolumnistin Jagoda Marinić skizzierte hollywoodeske Konstellation „Good Cop, Bad Cop" - Friedrich Merz, seit 2025 bundesrepublikanischer Bundeskanzler, und Giorgia Meloni, seit 2022 italienische Ministerpräsidentin, spielen mehr oder weniger charmant ihre unterstellten guten Verbindungen zum Herrn des Weißen Hauses aus, während Emmanuel Macron, seit Mai 2017 Staatspräsident der Französischen Republik und Kofürst des Fürstentums Andorra, eine Drohkulisse (Gegenzölle) betoniert. Ein mögliches „abgesprochenes Spiel“ bestätigte Theo Koll, langjähriger Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios.

Im „maischberger-Studio“ waren auch der seit über fünf Jahrzehnten phänomenal erfolgreiche und wandelbare Musiker Peter Maffay (76), der über gesellschaftliches Engagement, seine Karriere und die aktuelle Politik sprach („Mich frustriert die Unfähigkeit“), sowie der Politik-Chef von RTL/ntv Nikolaus Blome zu Gast.

Die Sendung „maischberger".

Mehr über Dr. KT zu Guttenberg.

Mediale Abdeckung erfolgt durch die BILD („Nichts auszuschließen“: Guttenberg warnt vor Trump-Invasion auf Grönland), durch T-ONLINE („Maischberger" zu Grönland - Guttenberg schließt US-Invasion nicht aus), durch die WELT (Peter Maffay: „Habe lange SPD gewählt und inzwischen Schwierigkeiten, das weiterhin zu tun“), durch die Berliner MORGENPOST (Guttenberg warnt bei „Maischberger“ vor US-Invasion auf Grönland), durch den SPIEGEL (Trump spricht – und in Davos halten sie den Atem an), durch N-TV („Kleines Problem" am Flugzeug - Trump mit stundenlanger Verspätung auf dem Weg nach Davos).



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