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Dr. KT zu Guttenberg über den Gipfel zwischen Donald Trump und Xi Jinping

Dr. KT zu Guttenberg ist einer der bekanntesten europäischen Politiker, ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie und Verteidigungsminister. Mittlerweile wirkt er als Unternehmer, Unternehmensberater, als „Distinguished Statesman“ (Non Resident) am Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington und fördert den transatlantischen Dialog zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Themen.

Dr. zu Guttenberg gibt einen Einblick in seine Gedanken über das jüngste Treffen von Donald J. Trump, 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, und Chinas seit dem 14. März 2013 regierenden Staatspräsidenten Xi Jinping, der auch Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas und Oberbefehlshaber des Militärs ist.

Die Begrenzung seines Herrschens auf zwei Amtszeiten wurde 2018 aufgehoben – nun darf er unbegrenzt schalten und walten. Trump wird ihn für diese Tatsache mächtig beneiden. Aber was noch nicht ist, kann noch werden, es sei denn die Zwischenwahlen am 3. November (US-Midterms) werfen Trump Knüppel zwischen die Beine, so dass er in den folgenden 24 Monaten nicht mehr ohne angetastet zu werden das Steuer im Weißen Haus in der Hand hat. Bislang haben Trumps Republikaner in den zwei Kammern des Parlaments, dem Kongress der USA, die Mehrheit - also im Senat und im Repräsentantenhaus. Das kann sich ändern. Die Stimmung beim Wähler ist mies.

Dr. zu Guttenberg konstatiert einen „Gipfel“, bei dem sich „die Vertreter der beiden führenden Atommächte der Welt“ begegnen, ein Event, bei dem „auch schon eine vermeintliche Ereignislosigkeit Nachrichtenwert“ für sich reklamiert.

Dr. zu Guttenberg auf LINKEDIN.

Dr. zu Guttenberg verweist auf ein literarisches Verweilen „zwischen den Zeilen“ während der protzigen Zeremonie, wodurch „klare Botschaften zu lesen“ seien, „und keineswegs alle gefallen uns Europäern.“

Startend beim Protokoll, Dr. zu Guttenbergs Fazit: Es „wollte der Gastgeber den Gast mehr als der Gast den Gastgeber.“ Xi trat auf, „Warnung und Umarmung fanden sich in einer Rede.“ Letztendlich sei dieser Gipfel „als Geschäftsmodell zu verstehen – eines, das vor allem daheim (politische) Rendite abwirft.“

Den Status von Deutschland, China ist mittlerweile wieder der bedeutendste Handelspartner, und Europa ordnet Dr. zu Guttenberg auch ein: „Wer nicht am Tisch sitzt, steht auf der Speisekarte. Europa saß nicht am Tisch.“

Dr. zu Guttenberg betont: „Man kann diesem Gipfel zumindest einen Erfolg bescheinigen: Er verlief vergleichsweise ereignislos, und Ereignislosigkeit zwischen zwei Atommächten ist ein Wert an sich.“

Medial bletet sich ein Blick an – in den MERKUR (War Xis US-Besuch ein Reinfall?) oder ins HANDELSBLATT (Xi Jinping gibt in Washington den Ton an – Trump macht sich klein).

Mehr über Dr. KT zu Guttenberg.

 

 

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Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg

einer der bekanntesten europäischen Politiker, ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie und ehemaliger Verteidigungsminister. Mittlerweile wirkt er als Unternehmer, Unternehmensberater, Fernsehmoderator (RTL), Podcaster. Als „Distinguished Statesman“ (Non Resident) am Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington fördert er den transatlantischen Dialog zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Themen. Seit 2011 ist er als Senior Berater im Rahmen der „No Disconnect Strategy“ der EU-Kommission tätig, die Internet-Nutzern, Bloggern und Cyber-Aktivisten, die in autoritären Regimen leben, strategische Beratung bietet.