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Prof. Marcel Fratzscher ist seit dem 1. Februar 2013 Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), er bezieht klar Stellung zur aktuellen Diskussion um eine der umfassendsten sozialpolitischen Reformen der vergangenen Jahrzehnte. Er erkennt keine andere Option als die Abschaffung der abschlagsfreien Frührente.
Prof. Fratzscher lehrt Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität zu Berlin, ist Mitglied des Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft und einer der herausragenden deutschsprachigen Ökonomen bezüglich Forschungspublikationen. Das DIW zählt zu den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten und Denkfabriken in Europa.
Von der Rentenkommission wird die Abschaffung der abschlagsfreien Rente für langjährig Versicherte angemahnt. Das ausgedachte Reformpaket für die Rente fußt auf 33 Empfehlungen der Alterssicherungskommission (im Juni 2026 vorgelegt).
Durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), seit dem 6. Mai 2025 das „Hoheitsgebiet" von Bärbel Bas (SPD), wird aktuell ein Gesetzentwurf kreiert, für eine Rentenreform basierend auf den Vorschlägen der Kommission, die Beschlussfassung soll dann Kabinett erfolgen, im Herbst würde im Bundestag die Beratung folgen. So der eigentliche Plan.
Beispielsweise haben die drei ostdeutschen CDU-Landesväter Michael Kretschmer (Sachsen), Sven Schulze (Sachsen-Anhalt) sowie Mario Voigt (Thüringen) offen opponiert und ihre Ansichten in einem Brief an die Bundesregierung rund um Kanzler Friedrich Merz auch nachhaltig kundgetan.
Dem entgegen argumentieren Bärbel Bas (auch Vorsitzende der SPD) sowie Markus Söder (Chef der CDU – zusammengefasst durch die RHEINISCHE POST).
Prof. Fratzscher sieht ohne die Maßnahme die Finanzierung der kompletten Rentenreform vor einem Kollaps.
Für ihn ist der avisierte Abschied von der „Rente mit 63“ ein Pfad, der alternativlos beschritten werden muss. Dadurch würden Einsparungen von langfristig ca. zehn Milliarden Euro verzeichnet, dazu kann man etwa 125.000 zusätzliche Beschäftigte pro Rentnerjahrgang prognostizieren.
Man kann also u.U. von einem weiteren Versuch der Bundesregierung sprechen, alles erneut finanziell zu analysieren.
Bedeutsam ist für Prof. Fratzscher, eine weiter zunehmende ungerechte Umverteilung von Jung zu Alt sowie von Arm zu Reich zu verhindern.
Die gesellschaftlich prekäre Entwicklung wird medial begleitet durch den MERKUR, durch DIE RHEINPFALZ
(DIW-Präsident für Abschaffung der „Rente mit 63“), durch das REDAKTIONSNETZWERK DEUTSCHLAND
(DIW-Präsident Fratzscher fordert Abschaffung der abschlagsfreien Frührente), durch T-ONLINE
(Reformpaket unter Druck - „Rente mit 63" abschaffen? DIW-Präsident spricht Klartext), durch die ZEIT
(DIW-Präsident hält Ende der „Rente mit 63" für notwendig).
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