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Die deutsche Nationalmannschaft sicherte sich durch ein überzeugendes 6:0 in der Leipziger Red Bull Arena vor 40120 Zuschauern gegen die Slowakei im Endspiel um den Sieg in der Gruppe A (weitere Gruppenteilnehmer waren Luxembourg und Nordirland) die Legitimation für die Teilnahme am FIFA-Fußball-Weltmeisterschafts-Turnier 2026, die 23. Endrunde, in den USA, Kanada und Mexiko. Ein Remis hätte gegen die Slowakei, die das Hinspiel mit 2:0 gewann, gereicht.
Dass die WM ein politischer Spielball für den 47. Präsident der USA, Donald J. Trump ist, kann nicht verwundern. US-Metropolen, wie Los Angeles oder auch Seattle, die durch die US-Demokraten geprägt sind und als „Host-Cities" WM-Matches austragen sollen, werden von ihm ins Visier genommen.
In der 780.000 Einwohner-Stadt Seattle, die größte Metropole im US-Bundesstaat Washington, wo neben vielen anderen Technologieunternehmen Microsoft und Amazon ihre Hauptsitze haben, gewann kürzlich die Demokratin Katie Wilson, die sich selbst als Sozialistin tituliert, die Bürgermeisterwahl. Die linke demokratische Szene siegte zuletzt durch Zohran Mamdani auch bei der Bürgermeisterwahl in New York City, an 14. Juni 1946 die Geburtsstadt von Trump. Die politische Einordnung „Sozialist“ ist nicht erst seit Wilsoni und Mamdani für den Herrn des Weißen Hauses ein wahnsinniges rotes Tuch.
Am 5. Dezember 2025 (ein Freitag) werden in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington, D.C. im nationalen Kulturzentrum „John F. Kennedy Center for the Performing Arts" ab 18:00 Uhr deutscher Zeit die zwölf WM-Gruppen (jeweils vier Teams) ausgelost. Das „Happening" wird global über die offiziellen Medienpartner der FIFA distribuiert, so auch ab 17:55 Uhr im ZDF-Free-TV. Trump ist Vorsitzender des Kennedy Centers.
An der Pressekonferenz während der Trump entsprechend auftrat, nahm auch FIFA-Präsident Gianni Infantino, gut bekannt als im moralischen Geiste ein tendenzieller „Bruder" des US-Präsidenten, teil. Auf Trumps Grollen, die demokratischen „WM-Spots“, die auf geschlossene Kontrakte verweisen können, zu torpedieren, reagierte der Schweizer eher mit einem hilflosen Kotau, weil er natürlich auch über das Szenario sinnierte, wie hoch die Regresszahlungen vielleicht wären, die die FIFA an die Städte zu zahlen hätte.
Am Montag gab die FIFA, der Internationale Fußball-Verband, bekannt, dass WM-Fans, die Tickts erwerben von einem priorisierten Visumsverfahren für die Einreise in die USA profitieren würden.
ARD und ZDF erwarben von Rechteinhaber Telekom (für alle 104 WM-Spiele) die Legitimation, insgesamt 60 Begegnungen live zu präsentieren. Darunter sind natürlich alle deutschen Auftritte, das Eröffnungsmatch, die beiden Halbfinal-Duelle sowie das Endspiel. Die Telekom darf alle 104 Spiele live zeigen.
Es wird vier Lostöpfe geben, in Topf Nr. 1 sind die Gastgeberländer (USA, Kanada und Mexiko), alle übrigen 45 antretenden Nationen werden aufgeteilt (je 12 Teams), die organisatorische Basis für den Weg ins WM-Finale, das am 19. Juli 2026 im MetLife Stadium im US-amerikanischen East Rutherford (New Jersey) ausgetragen wird.
Das die WM startende Match geht am 11. Juni 2026 im Estadio Azteca in der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt über die Bühne - mit der Nationalmannschaft Mexikos, traditionell eröffnet ein Gastgeber eine WM.
Es gibt 16 WM-Austragungsorte: zwei in Kanada, drei in Mexiko, elf in den USA.
Toronto, Boston, New York, Philadelphia, Atlanta, Miami (Zeitverschiebung zur MESZ: minus sechs Stunden) - Kansas City, Dallas, Houston (Zeitverschiebung zur MESZ: minus sieben Stunden) - Monterrey, Guadalajara, Mexiko-Stadt (Zeitverschiebung zur MESZ: minus acht Stunden) - Vancouver, Seattle, San Francisco, Los Angeles (Zeitverschiebung zur MESZ: minus neun Stunden).
Die Gastgeberländer, die alle zur CONCACAF (Confederation of North, Central America and Caribbean Association Football) gehören, traten 2018 unter dem Motto „United 2026“ an und setzten sich in der Bewerbung gegen Marokko durch.
Mexiko war schon zweimal WM-Gastgeber (1970, 1986), die USA bislang einmal (1994), Kanada übernimmt die Rolle zum ersten Mal.
Die DFB-Auswahl von Bundestrainer Julian Nagelsmann umging durch den Erfolg gegen die Slowakei mögliche durch die UEFA organisierte Playoffs um vier zusätzliche „WM-Reisepässe“, die 16 europäische Nationen ausspielen. Abseits dessen treffen weitere sechs Länder aus fünf Konföderationen aufeinander und spielen zwei vakante Startplätze aus. Die beiden Wettbewerbe finden im März 2026 statt.
Zum Auslosungs-Zeitpunkt am 5. Dezember stehen 42 der 48 Teilnehmer fest – das wird technisch durch sechs „Platzhalter-Kugeln" dokumentiert.
Der WM-Ablauf - Gruppenphase: 11. bis 27. Juni - Sechzehntelfinale: 28. Juni bis 3. Juli - Achtelfinale: 4. bis 7. Juli - Viertelfinale: 9. bis 11. Juli - Halbfinale: 14. bis 15. Juli.
Weitere aktuelle Medienbegleitung, durch N-TV (US-Präsident mit Gewaltfantasien - Trump bedroht WM-Co-Gastgeber Mexiko und richtet sich an deutsche Fans), durch die ZEIT (Trump droht US-Städten erneut mit Entzug von WM-Spielen), durch die BILD (Zwei Spielorte im Visier: Erneute WM-Drohung von Trump), durch die THÜRINGER ALLGEMEINE (Trump droht US-Städten wegen Fußball-WM: „Wir haben ein Problem“), durch die FRANKFURTER ALLGEMEINE („Fifa-Pass“ : Trump will Visa-Verfahren für WM-Fans beschleunigen“), durch die RHEINISCHE POST (Trump: Fans mit WM-Tickets haben kürzere Visa-Wartezeiten).
Die folgenden Persönlichkeiten sind für das WM-Thema fabelhafte Ansprechpartner:
Paul Breitner: Er zählt zu den erfolgreichsten deutschen Fußballspielern und kann auf eine glänzende nationale und internationale Karriere zurücksehen.
Oliver Kahn: ehemaliger deutscher Fußballtorhüter, der den größten Teil seiner Karriere bei Bayern München spielte, zum Club kehrte er ab dem 1. Januar 2020 als Vorstandsmitglied zurück – vom 1. Juli 2021 bis Mai 2023 war er Vorstandsvorsitzender der FC Bayern AG.
Pierluigi Collina: Er gilt unter Fachleuten als einer der besten Fußballschiedsrichter der Welt. Zwischen 1998 und 2003 wurde er sechs Mal in Folge zum Weltschiedsrichter des Jahres gewählt.