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Matthias Horx ist einer der führenden Trend- und Zukunftsforscher, Gründer eines Zukunftsinstituts, eine der interessantesten Persönlichkeiten zum Thema Zukunft & Trends, der demonstriert, wie entscheidend für die Entwicklung von erfolgreichen Unternehmensstrategien das Wissen um zukünftige Mentalitäten & Trends ist. Er wirkt als Berater von Top-Managern aus Wirtschaft & Politik, ist ein mitreißender Redner und Bestsellerautor.
Das beweist er auch wieder in seinem aktuellen Buch „Zukunftskompetenz – alles, was wir über morgen wissen (können)“
Er stellt die Frage: Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir an Zukunft denken?
In diesem ist ein Zukunftsgenerator. Die Zukunft ist in die Art und Weise, wie wir denken, fühlen und hoffen, fest eingebaut. Vor dem Aufstehen imaginieren wir den Kaffee. Beim Kaffee wandern wir geistig zum anstehenden Tag. Und im Call denken wir bereits über das Mittagessen nach ... Wir können gar nicht anders, als uns die Zukunft vorzustellen!
Tatsächlich ist unser Zukunfts-Sinn evolutionär bedingt. Es war schon immer wichtig, dass wir uns auf Gefahren und Möglichkeiten vorbereiten können. Daraus entstand die erstaunliche Anpassungsfähigkeit des Menschen.
Aber wie genau funktioniert dieser Zukunfts-Sinn? Damit beschäftigt sich Horx in seinem neuen Werk.
Unser Hirn erschafft die Welt, indem es sie voraussieht
Viele Bereiche in unserem Gehirn haben mit der Vorstellung von Zukunft zu tun. Unser präfrontaler Cortex, der jüngste Teil der evolutionären Hirnentwicklung, ist auf vielfältige Weise mit dem Gedächtniszentrum, den Zwischenspeichern der Erfahrung und Erinnerung, mit den Angstzentren und den Bildgeneratoren des Hirns verbunden.
Sobald wir eine Information aus der Umwelt erhalten, beginnt unser Gehirn blitzschnell eine entsprechende Prognose zu entwickeln: Worum könnte es sich handeln? Kann man es essen oder umarmen, oder sollte man davonlaufen? Unser assoziatives Hirn ergänzt den äußeren Impuls durch eine innere Voraussage. Und daraus entsteht ein Bild der Wirklichkeit, nach dem wir handeln.
Der Mensch als Zukunftswesen ist eine Spezies, die antizipiert und Zukunftsmodelle bildet, und hat einen enormen Überlebens-Vorteil:
Sie kann sich vorbereiten - kann Pläne schmieden - kann erworbenes Wissen und Erfahrungen teilen und vermehren, durch Sprache, Bilder, Lernen - kann imaginäre Wirklichkeiten erzeugen, die es leichter machen, mit dem Dasein umzugehen - kann die Welt verändern, durch Imagination, Planung und Realisierung des Vorgestellten.
Horx dokumentiert, wie wir als Zukunftswesen mit Widersprüchen zwischen unserer Wahrnehmung und der Wirklichkeit umgehen und was Zukunftskompetenz wirklich bedeutet.
Es ist eine Reise durch den Wissens- und Erfahrungsschatz Deutschlands bekanntesten Zukunftsforschers auf knapp 200 Seiten – ein Experiment, den „Geist der Zukunft“ auf optisch ungewöhnliche Weise einzufangen - der Versuch, Jahrzehnte von Zukunftsforschung zu bilanzieren und auf eine neue Stufe zu heben.