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Christian Streich bei der Weltmeisterschaft ZDF-Experte

Da ist dem ZDF kurz vor dem Start der Fußballweltmeisterschaft in den USA, Mexiko, Kanada ein echter Coup gelungen – der Sender gibt an:

„Christian Streich verstärkt zur FIFA WM 2026 die Experten-Riege im ZDF. Gleich beim WM-Start am Donnerstag, 11. Juni 2026, mit dem Eröffnungsspiel Mexiko – Südafrika wird Christian Streich im ZDF-WM-Studio präsent sein und sein Debüt als neuer ZDF-Experte geben.“

Christian Streich war seit dem 2. Januar 2012 bis Sommer 2024 Trainer des Fußball-Bundesligisten SC Freiburg und der dienstälteste Coach der Liga. Nach 29 Jahren verließ er seinen Club. Das medial maßgebende kicker-sportmagazin würdige ihn als „Mann des Jahres 2017" – als große Persönlichkeit, „die im deutschen Fußball auch mit ihrer Haltung herausragend gewirkt hat". 2024 erhielt er den Walther-Bensemann-Preis (Kicker-Gründer). Mit seinem Club lieferte Streich sogar Europa-League-Niveau. Oft nahm der Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg auch bei Pressekonferenzen - unabhängig vom Thema Bundesliga - Bezug auf das politische Geschehen abseits des Platzes. „Wir Bundesligatrainer werden gehört. Also muss ich reden."

Durch einen Klick ist die ausführliche ZDF-Ankündigung nachzuvollziehen

Streich, nicht nur seine Branche definiert ihn als „anständigen Menschen“, als kritischen Geist im Fußball und darüber hinaus, erhielt 2023 den Ehrenpreis des Julius-Hirsch-Preises. Fans sehen ihn als eine Art gutes Gewissen der zunehmend kommerzialisierten Fußball-Branche. Er fordert mit Blick auf den zunehmenden Antisemitismus mehr „Bildung in die richtige Richtung." Streich, der sich selbst als „politischen Menschen" bezeichnet, ist ausgebildeter Industriekaufmann und holte mit 25 Jahren auf dem Zweiten Bildungsweg das Abitur nach – ein Studium der Germanistik, Sport und Geschichte für das Lehramt folgte. Er ist vor mehr als drei Dekaden in Freiburger Studentenszene politisch sozialisiert worden. Dort galt eine eigene Meinung nicht als Verhaltensauffälligkeit. 

Selbst spielte er für den FV Lörrach, den Freiburger FC (Oberliga Baden-Württemberg), die Stuttgarter Kickers (2. Bundesliga), den SC Freiburg (2. Bundesliga), den FC 08 Homburg (1. und 2. Bundesliga). Seine Trainerlaufbahn startete 1995 in der Jugendabteilung beim SC Freiburg (Deutscher A-Jugendmeister 2008, DFB-A-Junioren-Vereinspokalsieger 2006, 2009, 2011). Ab 2007 fungierte Streich auch als Trainer-Assistent bei der Profimannschaft, kümmerte sich aber weiterhin fokussiert um die A-Jugend. Mit Start der Saison 2011/12 wurde Streich Co-Trainer der 1. Mannschaft.

Durch seine gewinnende und unkonventionelle Art erfährt er hohe mediale Aufmerksamkeit. Der lokale Fernsehsender TV Südbaden und die Badische Zeitung widmeten ihm eine Videokolumne (Streich der Woche).

Mit Abschluss der Saison 2012/2013 gelang die Qualifikation für die Europa League. Auch der Abstieg aus der Fußball-Bundesliga in der Saison 2014/15 war für den SC Freiburg keine Veranlassung, Streich in Frage zu stellen, der direkte Wiederaufstieg gelang, dann die Qualifikation für die Relegation zur Europa League.

Ausgezeichnet wurde er auch mit dem Sonderpreis der BARMER GEK im Rahmen des Trainerpreis Baden-Württemberg 2012 (herausragende Arbeit in der Fußballschule des SC Freiburg), dem Trainerpreis des deutschen Fußballs 2013 (vergeben durch den DFB). 2014 kam der Markgräfler Gutedelpreis dazu, den man für öffentlich wirksamen, kreativen Eigensinn erhält. Man muss also ungewöhnlich sein, Streichs Dasein im Business Fußball ist exakt das. 2021/22 wurde er Trainer der Saison (gewählt durch die Vereinigung der Vertragsfußballspieler e. V. - VDV) sowie Fußballtrainer des Jahres (vergeben durch den Verband Deutscher Sportjournalisten und den Kicker).

Seit 2022 ist er Vizepräsident (Vertreter der Bundesliga-Trainer) im Präsidium des Bund Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL). Er machte die Coach-Rolle in der Bundesliga zur ihm eigenen - genau deshalb, weil das die einzige Chance war. Die aktuellen Entwicklungen in diesem Geschäft bringt er auf den Punkt: „Der Gott des Geldes wird immer größer. Und irgendwann verschlingt er alles." Streich ist streitbar und sicher nicht unfehlbar, er ist couragiert, geradeheraus und ehrlich.

Christian Streich ist besonders:

Er lebt Bodenständigkeit, Leidenschaft, gemeinsame Werte, man begegnet ihm mit Zuneigung, Dankbarkeit, Anerkennung. Er steht für tiefe Identifikation, Loyalität, Demut im Auftreten sowie für gesellschaftliche Verantwortung des Fußballs über den Sport hinaus, Personenkult ist ihm suspekt.

Streich, dem 2025 auch die Universitätsmedaille der Universität Freiburg verliehen wurde, definiert High Performance so, dass Teams ihm folgen, individuelle Bedürfnisse einzigartiger Menschen sind für ihn bedeutsam, so auch das gemeinsame Suchen nach Lösungen - und trotzdem fordert er ausdrücklich Leistungsbereitschaft.

Jeder ist anders, und das muss man verstehen - "Der eine holt Kraft aus dem Gebet, der andere aus der Badewanne."

Demut als oberste Tugend - "Grad wenn’s immer nur berghoch geht: Wir müssen immer wissen, wer wir sind."

Identifikation und Zusammenhalt in unsicheren Zeiten - "Der Fußball muss denen gehören, die ihn lieben."

Sprechen Sie uns an.

 

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Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg

einer der bekanntesten europäischen Politiker, ehemaliger Minister für Wirtschaft und Technologie und ehemaliger Verteidigungsminister. Mittlerweile wirkt er als Unternehmer, Unternehmensberater, Fernsehmoderator (RTL), Podcaster. Als „Distinguished Statesman“ (Non Resident) am Zentrum für Strategische und Internationale Studien (CSIS) in Washington fördert er den transatlantischen Dialog zu aktuellen politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Themen. Seit 2011 ist er als Senior Berater im Rahmen der „No Disconnect Strategy“ der EU-Kommission tätig, die Internet-Nutzern, Bloggern und Cyber-Aktivisten, die in autoritären Regimen leben, strategische Beratung bietet.