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Botschafter a.D. Prof. Dr. Wolfgang Ischinger übernahm 2008 auf Initiative der Bundesregierung den Vorsitz der Münchner Sicherheitskonferenz – den er bis 2022 inne hatte, seit 2025 erneut.
Im Zuge seines Gastkommentar für das HANDELSBLATT umreißt er die Notwendigkeit einer globalen Bank für Deutschlands Verteidigungsprojekte (Defence, Security and Resilience Bank - DSRB).
Die Aspekte Verteidigung, Sicherheit sowie Resilienz entscheiden darüber, „ob die deutsche Industrie die Aufrüstung der Partner mitanführt oder dabei zusieht“.
Botschafter a.D. Ischinger legt sich fest: „Deutschland sollte ihr als Gründungsmitglied beitreten“.
Die Defence, Security and Resilience Bank ist eine avisierte internationale Finanzinstitution, die von der DSRB Development Group unterstützt wird. Sie soll kollaborierende Nationen unterstützen, gemeinsam verteidigungs- und sicherheitsbezogene Investitionen zu stemmen, indem sie finanzielle Hilfe leistet, beispielsweise in Form von zugänglichen Darlehen für Regierungen. Der Hauptsitz soll in Kanada liegen. Private Banken sollen motiviert werden, einfacher in Verteidigungsunternehmen zu investieren, mit dem übergeordneten Ziel, die Verteidigungsfähigkeiten zu forcieren.
2008 bis 2014 war Botschafter a.D. Ischinger Generalbevollmächtigter für Regierungsbeziehungen der Allianz SE. Von 2001 bis 2006 war er deutscher Botschafter in den Vereinigten Staaten. Anschließend diente er bis 2008 als deutscher Botschafter in London.
Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und zahlreicher hoher ausländischer Ehrungen.
Er hält einen Waffenstillstand im Rahmen des Krieges in der Ukraine für umsetzbar. Die Frage ist doch – wann? Seine Prognose ist, dass diese militärische Auseinandersetzung Krieg sich noch lange fortsetzt. Auch deshalb, weil sich das Weiße Haus und Donald Trump, mittlerweile nicht nur außenpolitisch höchst umstrittener, selbsterklärter mächtigster Mann der Welt, sondern auch innenpolitisch wankender 47. Präsident der USA, über seine Rolle in den Konflikt nicht wirklich voll im Klaren sind.
Im Rahmen des N-TV-Interviews äußert sich Ischinger über „Washingtons Message" klar und deutlich: „Putin führt die USA am Nasenring herum"
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