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André Henning ist seit Januar 2022 verantwortlicher Trainer der Deutschen Hockey-Herren-Nationalmannschaft (Spitzname „Honamas“). Mit dem Team wurde er im August 2026 Weltmeister (1:0 gegen Spanien – Henning: „Es war so viel Herz und Liebe in dieser Truppe, das macht mich als Coach wahnsinnig glücklich”), 2025 Europameister (5:2 nach Penaltyschießen gegen die Niederlande), Silbermedaillen-Gewinner bei den olympischen Spielen 2024 in Paris (1:3 im Finale nach Penaltyschießen gegen die Niederlande) und 2023 im Finale im hockeyverrückten indischen Bhubaneswar gegen Titelverteidiger Belgien mit 5:4 im Penaltyschießen WM-Lorbeer-Träger (Henning: „Hollywoodreif”).
Am 19. September wurde er – absolut verdient – von Gastgeberin Katrin Müller-Hohenstein im ZDF-Sportstudio empfangen und erklärte, wie er beim WM-Happening in Belgien und den Niederlanden mit seiner Auswahl den WM-Titel verteidigte. Es handelte sich bei dieser Ausgabe um die insgesamt 2678 Sendung.
Im Talk gab er einen Einblick, warum seine Spieler sich unter anderem gegenseitig Heiratsanträge machten, was er meint, wenn er sagt: „Mein Anteil beträgt null Prozent" und das das neue Ziel jetzt die olympische Goldmedaille 2028 in Los Angeles (USA) ist, in der Metropole an der US-amerikanischen Westküste findet die weltweit größte Sportveranstaltung nach 1932 und 1984 zum dritten Mal statt.
Bei den Spielen 1932 nahmen lediglich drei Mannschaften teil (Gold holte Indien), europäischen Nationen, wie Deutschland, war die Reise nach Amerika schlicht zu teuer. Bei den „Games“ 1984 siegte Pakistan im Finale nach Verlängerung mit 2:1 …. Gegen Deutschland.
André Henning im ZDF-Sportstudio.
Der studierte Jurist sowie langjährige Journalist ist innovativ, sprachgewandt, an der Seitenlinie unglaublich enthusiastisch.
Henning wollte schon als 12-Jähriger unbedingt vor Ort Zuschauer der Kultsendung sein. Früher saß er auf der heimischen Couch und sah, wie ein gewisser Mario Basler die Torwand zerschoss und der Kaiser Franz Beckenbauer den auf einem Weißbierglas thronenden Ball „versenkte“.
Jetzt durfte er sich im Sportstudio zum Abschluss der Sendung auch sechsmal an der legendären Torwand versuchen.
Noch nie hat ein Protagonist sechs Mal an der Wand in die Löcher (55 Zentimeter Durchmesser) getroffen. Heinrich Klein, der 2011 im Alter von 92 Jahren verstarb, hat diesen populären Act erfunden, der war Technischer Direktor der Dortmunder Westfalenhallen und hatte den Job, Prominenten-Wettbewerbe für das alljährliche Westdeutsche Sportpressefest auszurichten. Die Sportjournalisten Werner Schneider und Wim Thoelke importierten die Idee für das ZDF.
Fünf Mal waren seit 1963 bislang eher vollkommen „unbekannte“ Menschen erfolgreich - z.B. Günter Netzer - Rudi Völler - Inka Grings.
Der Triumph eines Treffers blieb Henning leider versagt … Er nahm es absolut gelassen, der viel wchtigere fiel sowieso im kürzlichen WM-Finale am 30. August im belgischen Wavre - unter den royalen Augen des belgischen Königs Philippe in der „Belfius Hockey Arena“ – gegen Spanien zum 1:0 (44.) durch WM-Newcomer Michel Struthoff.
Und um das Bild zu vervollständigen.
Rudi Völler (1985).
Wichtig ist auch der Blick auf die Haare von Rudi Völler …. Noch amüsanter aber sind die Schuhe.
Und dann Inka Grings (2019), die fast für Herzattacken sorgte.
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