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Donald Trump, aktueller 47. Präsident der USA, der gerade so einige Abgesänge mit multiplen Tonalitäten über sich ertragen muss, sendet mit seiner neuen Sicherheitsstrategie ein Zeichen, das wenig Illusionen offen lässt, das vermittelt Dr. Joseph Braml, renommierter Politikwissenschaftler, exponierter USA-Experte sowie European Director der „Trilateral Commission", eine einflussreiche globale Plattform für den Dialog eines exklusiven Kreises politischer und wirtschaftlicher Entscheider/innen Amerikas, Europas und Asiens, nachdrücklich für Focus Online: „Europas Illusionen zerbrechen – jetzt wankt die globale Machtordnung gehörig.“
Der Beitrag für FOCUS ONLINE.
Dr. Braml thematisiert „eine grundlegende Verschiebung der internationalen Machtverhältnisse“, er deutet „keine dauerhafte Sicherheit“ und erläutert „Einflusssphären“ für die USA, für Russland und für China, mit der Trump-Maßgabe, „dass Großmächte ihre Regionen dominieren dürfen, solange das internationale System insgesamt stabil bleibt.“
Es geht also für Trump und seine Genossen darum, dass „Machtpolitik“ im Rahmen eines globalen Beziehungsgeflechts unabdingbar ist, aber „nicht als Problem“ definiert werden kann
Dr. Braml stellt im Zusammenhang mit der Ukraine fest: „Für Trump stellt der Krieg vor allem ein wirtschaftliches Problem dar.“ Es werden also schlicht Geschäftsinteressen torpediert. Was nichts als entlarvend ist.
Wichtig ist für Europa Autonomie, sonst droht, „zum nächsten Opfer einer sich wandelnden Weltordnung zu werden“.
Da China als militärischer Rivale der USA aufsteigt und Washington seinen außenpolitischen Fokus verstärkt auf den indopazifischen Raum ausrichtet, sollte Europa eigenständige Verteidigungsfähigkeiten aufbauen.